Frust wegen Bayern-Entscheidung? Sarr reagiert

SPORT1
·Lesedauer: 1 Min.

Der FC Bayern hat angeblich für Frust bei Bouna Sarr gesorgt.

Didier Deschmaps wollten den Rechtsverteidiger laut übereinstimmenden französischen Medienberichten erstmals für die französische Nationalmannschaft für die Spiele gegen Finnland, Portugal und Schweden nachnominieren.

Doch die Münchner schoben einer Reise Sarrs demnach den Riegel vor, da sich der Sommer-Neuzugang im Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend eine kleine Verletzung am Oberschenkel zugezogen habe.

Sarr von Bayern enttäuscht

Deswegen entschied sich Deschamps dazu, Ruben Aguilar von der AS Monaco zu berufen.

Sarr soll dagegen bereit gewesen zu sein, zum Nationalteam zu reisen. Angeblich wurde sogar ein Jet geordert, ehe der FC Bayern aus medizinischen Gründen ein Veto einlegte.

Laut L'Equipe war Sarr von der Entscheidung der Münchner Verantwortlichen enttäuscht. Bei Instagram schrieb er aber: "Ich bin in guten Händen" - und verlinkte den FC Bayern: "Es ist Gott, der entscheidet." Seinen Story-Post versah er mit dem Hashtag TeamNeverGiveUp - das gilt wohl auch einer erneuten Nominierung für Frankreich.

Kurios: Deschamps hatte sich wohl bereits zuvor eine Absage abgeholt. Auch Real Madrid ließ Ferland Mendy nicht gehen. Und auch Nordi Mukiele von RB Leipzig war ein Kandidat, musste aber wegen Oberschenkelproblemen passen.