Darum ist Froome bei einer "Geister-Tour" skeptisch

Sportinformationsdienst

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Christopher Froome kann sich eine Frankreich-Rundfahrt ohne Zuschauer nur schwer vorstellen.

"In der Theorie können wir das Rennen natürlich starten und auch im Fernsehen zeigen. Die größere Frage wird, ob die Organisatoren es schaffen, die Fans von der Strecke fernzuhalten", sagte der Brite in einem Livechat auf Instagram.


Die 107. Auflage der Tour soll nach einer Verlegung wegen der Coronakrise am 29. August starten. Vor September sind in Frankreich Großveranstaltungen, bei denen sich mehr als 5000 Menschen versammeln, aber untersagt. Bei den ersten Etappen müssten solche Ansammlungen daher unterbunden werden.

Froome: "So oder so wird es andere Szenen geben"

Aufgegeben hat Froome seine Hoffnungen auf einen Tourstart aber noch nicht. "So oder so wird es andere Szenen geben, als wenn wir uns durch Menschenmassen bahnen und all das. Vielleicht wird das aber die Version des Rennens sein, die wir dieses Jahr zu sehen bekommen", sagte der 34-Jährige.


Die Tour hätte ursprünglich am 27. Juni beginnen und am 19. Juli in Paris enden sollen. Mitte April war sie um zwei Monate nach hinten verlegt worden, nachdem Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron eine Verlängerung der öffentlichen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkündet hatte.

Nach derzeitigem Stand soll das prestigeträchtige Rennen bis zum 20. September durch Frankreich führen.