Friseur vermasselt Haarschnitt - Verhaftung

Friseur vermasselt Haarschnitt - Verhaftung

Ein 22-Jähriger wollte sich vor den Feiertagen beim Friseur eigentlich nur einen neuen Haarschnitt verpassen lassen. Dass dieser so radikal ausfiel, ahnte der Mann sicherlich nicht. Beim Übeltäter mit Schere und Rasierer klickten später die Handschellen.

Der Stylist hatte sich beklagt, dass sein Kunde den Kopf nicht ruhig genug halten würde. Der 46-Jährige zog ihm zunächst am Ohr und schnitt ihm dann mit einer Schere ins Ohr. Zudem ging er dem Mann mit dem kürzestmöglichen Rasieraufsatz einmal quer über den Schädel.

Das Opfer hätte ausgesehen wie Larry von den "Three Stooges", gibt der örtliche Polizeisprecher DeSpain zu Protokoll. Der Beamte sagt zu "Wisconsin State Journal": "Jemandem einen schlechten Haarschnitt zu schneiden, ist kein Verbrechen. Du wirst aber verhaftet, wenn du jemanden mit deiner Schere absichtlich ins Ohr schneidest."

Der Friseur war sich keiner Schuld bewusst und sprach von einem Versehen. Er bekam ein Ticket wegen Störung des öffentlichen Friedens und plädierte auf unschuldig. Von einer Strafanzeige wurde abgesehen.

Der Mann mit der Halbglatze ließ sich von einem anderen Friseur die wenigen verbliebenen Haare auch noch abschneiden. Er verbrachte Weihnachten sicher nicht mit seiner Wunschfrisur, konnte zu Hause aber eine außergewöhnliche Geschichte erzählen.