Friedrichshain: Wieder Ärger um Bauvorhaben am Spreeufer in Friedrichshain

Friedrichshain: Wieder Ärger um Bauvorhaben am Spreeufer in Friedrichshain

Über die Neubauvorhaben entlang des Spreeufers in Friedrichshain gibt es seit Jahren Streit. Dieser gipfelte vor vier Jahren in Massenprotesten, weil dafür Mauerstücke aus der East Side Gallery gehoben wurden, um Platz zu schaffen für die Bauarbeiten für das Luxuswohnprojekt Living Levels. Inzwischen ist das Haus längst bezogen und gesichert, dass keine neuen Durchbrüche für Zugänge in die sich über 1,3 Kilometer erstreckende Freiluftgalerie geschlagen werden. Doch Bauvorhaben am Friedrichshainer Spreeufer sind immer noch äußerst umstritten.

Das gilt auch für das Bauprojekt in der Mühlenstraße 61–63, das nun konkrete Formen annimmt. Das Berliner Investment- und Projektentwicklungsunternehmen Trockland teilte jetzt mit, dass es Verträge mit internationalen Investoren unterzeichnet habe, um das direkt am Spreeufer und der East Side Gallery gelegene Grundstück zu entwickeln. Unter dem Namen "Pier 61|63" soll ein Gebäude mit einer Mischnutzung aus Hotel, Gastronomie und Mietwohnungen entstehen. "Trockland übernimmt das Projekt mit einer bestehenden Baugenehmigung für diesen Standort", so Trockland-Sprecherin Marion Schumacher. Mit den Bauarbeiten werde Anfang 2018 begonnen, die Fertigstellung des Projekts sei für 2021 geplant.

Auf dem Grundstück sollen ein 167-Zimmer-Hotel sowie 62 Mietwohnungen entstehen. Wer das Hotel betreiben und wie hoch die Miete für die Wohnungen sein soll, stehe noch nicht fest, sagte die Sprecherin der Morgenpost. Die Entwürfe für den Komplex direkt neben ...

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