Friedensgespräche zwischen Armenien und Aserbaidschan

In der georgischen Hauptstadt Tiflis haben sich die Außenminister von Armenien und Aserbaidschan getroffen. Es sind die ersten Gespräche der beiden verfeindeten Länder seit 2020. Grundlage ist eine unter Vermittlung der Europäischen Union zustande gekommene Vereinbarung. Langfristiges Ziel der Gespräche ist ein Friedensvertrag.

Zunächst geht es aber um die Arbeit einer bilateralen Kommission, die sich mit dem umstrittenen Grenzverlauf zwischen beiden Ländern beschäftigt. Weiteres Thema ist die Öffnung von Transportwegen zwischen beiden Ländern.

Zwischen Armenien und Aserbaidschan gibt es seit Jahrzehnten Streit um die Kontrolle über die Region Berg-Karabach. Im Sommer 2020 hatten beide Länder einen 44 Tage andauernden Krieg geführt, bei dem mehr als 6500 Menschen getötet wurden. Ende 2020 vermittelte Russland erfolgreich eine Waffenstillstandsvereinbarung und entsandte 2.000 Soldaten zur Friedenssicherung nach Berg-Karabach. Immer wieder kam es aber zu vereinzelten Gefechten mit Toten und Verletzten.

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