Nach Friedel 54-Räumung: Privatauto eines Polizisten mit Parole beschmiert

Das Auto war in einem Parkhaus an der Pankstraße abgestellt

Am Freitagmittag ist in Mitte das Privatauto eines Polizisten mit Graffiti beschmiert worden. Der Beamte hatte den Wagen in einem Parkhaus an der Pankstraße abgestellt und in Uniform das Fahrzeug verlassen. Als er zurückkehrte, fand er sein Auto beschmiert vor. Das für Graffiti zuständige Landeskriminalamt 2 (LKA) ermittelt. Auch der Staatsschutz ist eingeschaltet, weil eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden kann.

"Diese perfide Aktion zeigt auf ein Neues sehr deutlich, dass unsere Kollegen bis in den Privatbereich angefeindet werden. Diese psychologische Belastung darf man nicht länger stiefmütterlich behandeln", sagte der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Benjamin Jendro, der Berliner Morgenpost. Er hatte den Fall auch öffentlich gemacht.

Unklar ist unterdessen, was für einen Sinn das Graffiti hat. Die 54 könnte einen Bezug zur Räumung des Kiezladens "Friedel54" am vergangenen Donnerstag bedeuten. Denkbar ist allerdings auch, dass es sich bei dem Schriftzug um den einer Graffiti-Gang mit 54 im Namen handelt. "Das müssen die Experten beim LKA nun untersuchen", sagte eine Polizeisprecherin.

Mehrere Attacken auf Autos in Berlin

In den vergangenen Tagen war es in Berlin wieder vermehrt zu Beschädigungen von Fahrzeugen gekommen. In allen Fällen ermittelt der Staatsschutz. Erst in der Nacht zum Sonntag waren zwei Fahrzeuge der Deutschen Bahn in Marzahn an der Ahrensfelder Chaussee und von Vattenfall an der Gotenstraße in Schöneberg angesteckt worden. Ein po...

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