Frida Kahlo als Barbiepuppe

Zur neuen Barbie-Kollektion "Inspirierende Frauen" zählen Vorbilder wie die Flugpionierin Amelia Earhart (v.l.), Malerin Frida Kahlo and Mathematikerin Katherine Johnson

Pünktlich zum Weltfrauentag hat der US-Spielwarenhersteller Mattel neue Barbiepuppen präsentiert, die sich an realen Frauen wie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und einer Reihe von Sportlerinnen orientieren. Mattel zeigte sein neues Angebot am Mittwoch - einen Tag vor dem internationalen Frauentag. Die neuen Puppen erinnern zum Beispiel an die US-Snowboarderin Chloe Kim und die junge australische Aktivistin Bindi Irwin.

Die meisten Barbies aus den neuen Serien verkörpern lebende Frauen - so auch die chinesische Volleyballspielerin Hui Ruoqi und die englische Boxerin Nicola Adams. Eine Serie namens "Inspirierende Frauen" würdigt historische Persönlichkeiten, etwa die US-Flugpionierin Amelia Earhart und die US-Mathematikerin Katherine Johnson.

Obwohl die neuen Puppen an reale Frauen erinnern, behalten sie aber die unrealistischen Proportionen: lange dünne Beine, Wespentaille und einen kurzen Oberkörper. Mattels Barbie war jahrzehntelang nur als blonde weiße Frau zu haben. In den vergangenen Jahren änderte der US-Spielwarenriese seine Puppen - mittlerweile gibt es auch kleine und kurvige Barbies mit verschiedenen Haar- und Hautfarben.

Ende 2017 brachte Mattel eine Barbiepuppe mit Kopftuch heraus, die an die US-Fechterin Ibtihaj Muhammad erinnert. Die Muslimin tritt mit einem Hidschab zu ihren Wettkämpfen an.