Freizeit: Berliner Ausstellung zeigt die Hauptstadt im Format 1:24

Maschinenbau-Mechatroniker Andreas Fischer bringt per Software Bewegung in die Szenerien

08:10

Der Eingang unter dem Fernsehturm befindet sich in der Nähe der Marienkirche, im Hintergrund sehen Besucher die Kuppel des Humboldt Forums. Es ist ein realer Blick auf die Berliner Geschichte vom 13. Jahrhundert bis heute. In der rund 900 Quadratmeter großen Ausstellung "Little Big City" beginnt die Zeitrechnung mit der Gründung der Mark Brandenburgs durch Albrecht den Bären im 12. Jahrhundert. Neben Miniaturnachbauten der ersten Siedlungen Cölln und Berlin links und rechts der Spree an der heutigen Fischerinsel sind auch Szenen der Weimarer Republik, der kriegszerstörten Stadt, der geteilten und der wiedervereinten Stadt zu sehen. Nico Mannberger, 26 Jahre alter Bau- und Möbeltischler aus Hellersdorf, repariert die Unterwasserzugführung, mit der ein Dampflastkahn durch das Berlin des Industriezeitalters schippert.

09:40

Anne Marczineczek fährt einen der sieben Beamer hoch, die mit modernster Projektionstechnik "Geschichte erlebbar machen". Wenn der Beamer läuft, züngeln aus der Fassade des Reichstags erste Flammen, die sich rasch ausbreiten. Die Szene spielt in der Abteilung Berlin 1933. Unter den Figuren vor dem brennenden Reichstag ist auch Marinus van der Lubbe bei seiner Verhaftung zu sehen. Neben Tätigkeiten in der Ausstellung ist die 27-Jährige auch für Marketing, den Online-Auftritt und die Schaltung von Anzeigen zuständig.

Bild Nr. 1:
Anne Marczinczek läßt den Reichstag brennen impress picture /Buddy Bartelsen

10:00

Pünktlich öffnet Natalja Schneider die Kasse. Die 21-Jährige aus Marzahn jobbt hier, um sich ein Modedesign-Studium an einer Privatuniversi...

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