Freiburg stürzt Wolfsburg von der Spitze

Freiburgs Torschützin Giulia Gwinn (2.v. r) lässt sich feiern

Der SC Freiburg hat das Gipfeltreffen am 7. Spieltag der Frauen-Bundesliga für sich entschieden. Die bis dahin punktgleichen Gastgeber besiegten den VfL Wolfsburg mit 1:0 und verdrängten die Niedersachsen von der Spitze. Während die Freiburgerinnen den siebten Sieg in Folge einfuhren, kassierte der als Favorit ins Spiel gegangene VfL die erste Saison-Niederlage.

In einer ausgeglichenen Begegnung kam der Sportclub besser ins Spiel und ging bereits nach acht Minuten durch die starke Flügelstürmerin Giulia Gwinn verdient in Führung. Auch nach dem Tor spielte Freiburg gefälliger als die Wölfinnen und hatte das Spiel im Griff.

Dabei waren für Freiburgs Trainer Jens Scheuer die Rollen vor dem Spiel noch klar verteilt: "Es ist keine Frage, wer als Favorit in dieses Spiel geht. Wir erwarten den absoluten Topgegner der Bundesliga und wissen, welch schwere Aufgabe auf uns zukommt." 

Der VfL mühte sich redlich, es dauerte aber bis zur 21. Minute, ehe Nationalstürmerin Alexandra Popp nach einem kapitalen Schnitzer der Freiburger Abwehr die dicke Chance zum Ausgleich hatte. Popp traf allerdings nur den Außenpfosten.

Die Wolfsburgerinnen drängten in der zweiten Hälfte zwar vehement auf den Ausgleich. Doch vor dem Tor erwiesen sich die Gäste als zu harmlos oder scheiterten an den tapfer verteidigenden Freiburgerinnen. In der Schlussphase hatte Wolfsburg noch Pech, das Schiedsrichterin Kathrin Heimann einen Last-Minute-Treffer nicht anerkannte. Der SC Freiburg schaffte es, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und sorgte für eine Wachablösung an der Tabellenspitze.