Freiburg bleibt auch im neuen Stadion ungeschlagen

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Der SC Freiburg mischt auch im neuen Stadion die Fußball-Bundesliga auf.

Freiburg bleibt auch im neuen Stadion ungeschlagen
Freiburg bleibt auch im neuen Stadion ungeschlagen

Die Breisgauer holten nach einem Rückstand ein 1:1 (0:1) gegen RB Leipzig und bleiben damit als einzige Mannschaft der Eliteklasse ungeschlagen.

Woo-Yeong Jeong (64.) traf für die Freiburger bei der Pflichtspielpremiere in der neuen Arena. Emil Forsberg (32.) war per Foulelfmeter für RB erfolgreich.

Die weit hinter den Erwartungen zurückliegenden Leipziger sind zwar seit vier Partien ungeschlagen, warten aber seit sieben Begegnungen auf einen Auswärtssieg. Die Generalprobe für die Mammutaufgabe in der Champions League am Dienstag bei Paris St. Germain ging über weite Strecken daneben.

20.000 Zuschauer durften live dabei sein

"Wir müssen schauen, dass wir das neue Stadion mit Leben füllen und uns mit der Zeit hier zu Hause fühlen", hatte SC-Trainer Christian Streich kurz vor dem Anpfiff bei Sky über den Umzug aus dem Dreisamstadion nach 67 Jahren an der alten Kultstätte gesagt: "Ich hoffe, dass der Verein das beibehält, was ihn stark macht."

Die zugelassenen 20.000 Zuschauer sahen gleich in den ersten Minuten jede Menge Tempo im Spiel. Nach ein paar guten Ansätzen der Leipziger hätte Jeong die Freiburger in der 12. Minute eigentlich in Führung bringen müssen. Der Südkoreaner konnte die Vorarbeit von Kapitän Christian Günter aus kurzer Distanz aber nicht verwerten.

Auf der Gegenseite konnte der Schwede Forsberg eine ähnlich gute Möglichkeit nicht nutzen (18.). Die Chancen bildeten das Geschehen gut ab. Bis Mitte der ersten Hälfte lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe.

Beide Mannschaften schenkten sich nichts

Nach einer halben Stunde wurde es hitzig. Grund war die umstrittene Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin), der nach einem Kontakt von SC-Verteidiger Philipp Lienhart mit RB-Stürmer Christopher Nkunku auf den Punkt zeigte - Forsberg verwandelte. Streich sah im Nachgang ebenso die Gelbe Karte wie sein Kollege Jesse Marsch.

Bis zum Ende des ersten Durchgangs ging es weiter hoch her. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Nkunku traf die Latte (42.), SC-Stürmer Lucas Höler den Pfosten (45.). Die Führung zur Pause für die Leipziger, bei denen Brian Brobbey, Marcel Halstenberg, Marcelo Saracchi und Dani Olmo fehlten, war schmeichelhaft.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeber, die ohne Lukas Kübler und Jonathan Schmid auskommen mussten, noch einmal die Schlagzahl. Der SC drängte auf den Ausgleich. In der 49. Minute forderten die Breisgauer nach einem vermeintlichen Foul an Höler vehement einen Strafstoß, den Siebert aber nicht gab.

Nach einer knappen Stunde wurde es ungewöhnlich ruhig im Stadion, weil Rettungskräfte auf der Tribüne bei einem Notfall zum Einsatz kamen. In dieser Phase traf Jeong nach einer Flanke von Vincenzo Grifo per Kopf.

Video: So zündet der SC Freiburg eine neue Stufe in der Bundesliga

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