freenet AG steigert Umsatz und Ergebnis weiter und berichtet signifikante Kundenzahlen für das neue Segment TV und Medien

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08.08.2017 / 18:00
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freenet AG steigert Umsatz und Ergebnis weiter und berichtet signifikante Kundenzahlen für das neue Segment TV und Medien

- Konzernumsatz steigt im zweiten Quartal auf 839,2 Millionen Euro (Vorjahr: 807,7 Millionen Euro)

- Eigener Kundenbestand (Customer-Ownership) nimmt um rund 2 Prozent auf 9,59 Millionen zu (Vorjahr: 9,42 Millionen)

- Rohertrag erhöht sich um rund 6 Prozent auf 231,6 Millionen Euro (Vorjahr: 219,4 Millionen Euro)

- Konzern-EBITDA mit 108,4 Millionen Euro um rund 4 Prozent über dem Vergleichsquartal (Vorjahr: 104,3 Millionen Euro)

- Segment TV und Medien hat mit mehr als 550.000 zahlenden Kunden den ersten Meilenstein hinsichtlich der ausgegebenen Ziele erreicht

Büdelsdorf, 8. August 2017 - Die freenet AG [ISIN DE000A0Z2ZZ5] hat heute ihren Zwischenbericht zum zweiten Quartal 2017 veröffentlicht und den Ausblick für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 bestätigt.

Im zweiten Quartal erwirtschaftete die Gesellschaft einen Konzernumsatz von 839,2 Millionen Euro (Vorjahr: 807,7 Millionen Euro). Dabei trug das Segment TV und Medien mit 74,7 Millionen Euro (Vorjahr: 67,6 Millionen Euro) zum Quartalsumsatz bei. Das Geschäftssegment Mobilfunk blieb mit Umsatzerlösen von 756,9 Millionen Euro (Vorjahr: 737,8 Millionen Euro) weiterhin dominierend im Konzern. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres war somit ein Anstieg des Konzernumsatzes auf 1.677,2 Millionen Euro zu verzeichnen (Vorjahr: 1.556,9 Millionen Euro).

Der Zuwachs im Customer-Ownership setzt sich kontinuierlich weiter fort - wie schon in jedem einzelnen Quartal der vergangenen fünf Jahre. Die Kundenzahl im Postpaid- und No-frills-Bereich stieg gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um rund 175.000 auf jetzt 9,59 Millionen. Die darin enthaltene Anzahl besonders werthaltiger Kunden mit zweijähriger Vertragsbindung nahm gegenüber dem Vorjahresstand um 169.000 beziehungsweise 2,6 Prozent auf 6,56 Millionen zu. Der entsprechende durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) blieb im 2. Quartal stabil bei 21,4 Euro. Rund 6.000 neue Kunden entfallen auf den No-frills-Bereich, indem ein geringerer persönlicher Beratungsbedarf erforderlich ist. Der No-frills-ARPU ist im Berichtsquartal um 0,3 Euro auf 2,7 Euro gestiegen.

Der Rohertrag ist mit 231,6 Millionen Euro gegenüber dem zweiten Quartal 2016 (219,4 Millionen Euro) deutlich gestiegen - im Wesentlichen bedingt durch den Beitrag aus dem Segment TV und Medien. Die Rohertragsmarge erhöhte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 27,6 Prozent.

Das Konzern-EBITDA konnte im zweiten Quartal leicht auf 108,4 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 104,3 Millionen Euro) und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Ohne den Einbezug der Ergebnisanteile aus der Beteiligung an der Sunrise Communications Group AG in Höhe von 9,7 Millionen Euro wird ein EBITDA in Höhe von 98,6 Millionen Euro ausgewiesen (Vorjahr: 98,4 Millionen Euro). Der Beitrag des im zweiten Quartal 2016 neu geschaffenen Segments TV und Medien belief sich im zweiten Quartal 2017 auf 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 9,0 Millionen Euro). Für die ersten sechs Monate 2017 erzielte die freenet AG ein um 8,1 Prozent gesteigertes Konzern-EBITDA in Höhe von 209,3 Millionen Euro aus (Vorjahr: 193,5 Millionen Euro).

Die Abschreibungen und Wertminderungen verringerten sich im zweiten Quartal 2017 um 0,8 Millionen Euro auf 34,9 Millionen Euro (Vorjahr: 35,7 Millionen Euro), im Wesentlichen aufgrund des verringerten Bestandes an sonstigen Vertriebs- und Nutzungsrechten bei leicht gestiegenen Abschreibungen auf Sachanlagen.

Der Konzerngewinn lag mit 50,2 Millionen Euro um 2,8 Millionen Euro unter dem des zweiten Quartals 2016 (Vorjahr: 53,0 Millionen Euro) und resultiert wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres ausschließlich aus weitergeführten Geschäftsbereichen. Das Ergebnis je Aktie liegt im Berichtsquartal bei 0,41 Euro (Vorjahr: 0,43 Euro).

Der Free Cashflow1 belief sich im Berichtsquartal auf 124,7 Millionen Euro (Q2/2016: 125,1 Millionen Euro). Der stabile Verlauf resultiert aus verschiedenen Effekten, die sich weitestgehend gegenseitig kompensieren. Einer verringerten Abnahme des Working Capitals um +11,8 Millionen Euro (Vorjahr: + 21,8 Millionen Euro) und höheren Steuerzahlungen in Höhe von -11,7 Millionen Euro (Vorjahr: -7,5 Millionen Euro), stehen die im Quartalsvergleich reduzierten Nettoinvestitionen um 9,2 Millionen Euro (Q2/2017: -8,5 Millionen Euro, Q2/2016: -17,7 Millionen Euro) gegenüber. Darüber hinaus stieg die Dividendenausschüttung der Sunrise um 4,3 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 (Q2/2017: 34,4 Millionen Euro, Q2/2016: 30,1 Millionen Euro).

Anfang Juli 2017 kommunizierten die Media Broadcast GmbH in Köln sowie die EXARING AG in München im Rahmen von Pressemitteilungen die jüngsten Kundenzahlen des neuen Segments TV und Medien. Demnach konnte die freenet AG bis zum 30.06.17 bereits über 550.000 zahlende Kunden im TV-Geschäft gewinnen. Davon mehr als 500.000 DVB-T2-Kunden, die von den nunmehr etwa 2 Millionen Haushalten, welche die Empfangsvoraussetzungen für freenet TV erfüllen, den Dienst abonniert haben. Aufgrund einer 3-monatigen Gratisphase ab Verkaufsstart des TV-Produkts freenet TV wird die freenet Group nicht vor dem dritten Quartal 2017 Umsatzerlöse beziehungsweise Ergebnisbeiträge aus dem Privatkundengeschäft der Media Broadcast Gruppe2 generieren. Das IPTV-Produkt waipu.tv verzeichnet seit dem Launch Ende September 2016 über 250.000 registrierte Nutzer. Davon haben sich mehr als 50.000 Haushalte für eines der Bezahlpakete dieses Produkts entschieden.

"Im ersten Halbjahr 2017 haben wir die Produkte des Segments TV und Medien sehr erfolgreich vermarktet. Unsere Ziele für das TV-Geschäft per Jahresende 2017, besonders die Anzahl der zahlenden Nutzer in Höhe von 800.000 im Bereich Antennenfernsehen und in Höhe von 100.000 im Bereich IPTV, erscheint auf dieser Basis sehr realistisch. Daher sind wir zuversichtlich mindestens diese Ziele zu erreichen", sagt Christoph Vilanek, CEO der freenet AG.

Auch in den weiteren Eckpunkten bestätigt der Vorstand die Guidance für das Jahr 2017. So prognostiziert die freenet AG im Hinblick auf die Entwicklung der wesentlichen konzernweiten Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2017 sowie perspektivisch für 2018 einen leicht steigenden Konzernumsatz, jeweils im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren werden für das laufende und das Folgejahr ein Konzern-EBITDA von rund 410 Millionen Euro beziehungsweise leicht steigend erwartet, sowie ein Free Cashflow in Höhe von rund 310 Millionen Euro beziehungsweise leicht steigend in 2018. Dabei beinhaltet die aktuelle Prognose weder den erwarteten EBITDA-Beitrag noch die dem Konzern zugeflossene Dividende aus der Beteiligung an der Sunrise Communications Group AG3.

"Trotz der Investitionen in den Aufbau eines TV-Kundenstamms entwickeln sich sowohl EBITDA als auch Free Cash Flow sehr erfreulich und voll im Rahmen unserer Erwartungen" führt Joachim Preisig, Vorstand Finanzen und Controlling, aus.

Schließlich geht der Vorstand für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 weiterhin von einer leicht steigenden Kundenbasis in dem für das Unternehmen wichtigen Customer Ownership (Postpaid- und No-frills-Kundenbestand) bei einer Stabilisierung des Postpaid-ARPUs im Bereich von 21,4 Euro aus.

1) Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
2) Die Erstkonsolidierung der Media Broadcast Gruppe erfolgte am 18. März 2016.
3) Die Sunrise Communications Group AG wird als assoziiertes Unternehmen seit dem 24. März 2016 in den Konzernabschluss der freenet AG einbezogen.

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