freenet AG bestätigt die Guidance für das Geschäftsjahr 2018 auf Basis stabiler Ergebnisse in allen Segmenten in Q1/2018

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03.05.2018 / 18:16
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freenet AG bestätigt die Guidance für das Geschäftsjahr 2018 auf Basis stabiler Ergebnisse in allen Segmenten in Q1/2018

- Leichte Steigerung des Gesamtumsatzes vor IFRS 15 Effekten aufgrund höherer Hardwareerlöse auf 873,7 Millionen Euro (Q1/2017: 838,0 Millionen Euro)

- Nach Berücksichtigung von IFRS 15 ausgewiesener Umsatz 689,6 Millionen Euro

- Anstieg des EBITDA1 um 5,6 Millionen Euro auf 106,5 Millionen Euro (Q1/2017: 100,9 Millionen Euro)

- Erneute Zunahme des Postpaid-Kundenbestands auf 6,77 Millionen Kunden (Q1/2017: 6,54 Millionen Kunden); Kundenbestände im Segment TV & Medien kontinuierlich ansteigend

- Bestätigung der Guidance für 2018

Büdelsdorf, 03. Mai 2018 - Die freenet AG [ISIN DE000A0Z2ZZ5] hat heute in einer Quartalsmitteilung die Ergebnisse für das erste Quartal 2018 bekannt gegeben und den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt.

Der Konzern verzeichnete im ersten Quartal 2018 eine weitere Steigerung der wesentlichen Kennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Durch die ab dem 1. Januar 2018 obligatorische Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zeigte sich im ersten Quartal 2018 erstmalig eine Abweichung zwischen den tatsächlich auszuweisenden Umsatzerlösen und den Umsatzerlösen, die sich ohne Berücksichtigung von IFRS 15 ergeben hätten. Ohne die Effekte aus der Umstellung auf IFRS 15 ergäbe sich basierend auf höheren Hardwareverkäufen eine leichte Erhöhung der Umsatzerlöse um 35,7 Millionen Euro auf 873,7 Millionen Euro (Q1/2017: 838,0 Millionen Euro). Der Rückgang der tatsächlich ausgewiesenen Umsatzerlöse auf 689,6 Millionen Euro ist ausschließlich Folge der Umsetzung von IFRS 15.

Im Segment Mobilfunk erhöhte sich der Customer-Ownership um 0,4 Prozent auf 9,60 Millionen Kunden (Q1/2017: 9,56 Millionen Kunden). Der darin enthaltene besonders werthaltige Postpaid-Kundenbestand wuchs um 3,6 Prozent auf 6,77 Millionen Kunden (Q1/2017: 6,54 Millionen Kunden) was die Nachhaltigkeit des Kerngeschäfts Mobilfunk bekräftigt. Die monatlichen Durchschnittsumsätze der besonders werthaltigen Kunden (Postpaid-ARPU) stabilisierten sich weiter auf einem Niveau von 21,4 Euro (Q1/2017: 21,1 Euro), der No-Frills-ARPU bei 3,2 Euro (Q1/2017: 2,5 Euro) sowie der Prepaid-ARPU ebenfalls bei 3,2 Euro (Q1/2017: 3,0 Euro). Ohne die Effekte aus der Umstellung auf IFRS 15 ergäbe sich eine Zunahme der Umsatzerlöse im Segment Mobilfunk um 42,2 Millionen Euro auf 805,0 Millionen Euro. Die aufgrund der IFRS 15 Umstellung tatsächlich ausgewiesenen Umsatzerlöse betrugen im Berichtsquartal 621,0 Millionen Euro.

Erfreulich haben sich im ersten Quartal 2018 die wesentlichen Kennzahlen im Segment TV und Medien entwickelt. Sowohl das DVB-T2 HD-Produkt freenet TV als auch das IPTV-Produkt waipu.tv registrieren seit der Einführung kontinuierlich steigende Kundenzahlen. Zum Ende des ersten Quartals 2018 wies freenet TV 1,02 Millionen Abo-Kunden auf - prognostiziert werden über 1,2 Millionen Abo-Kunden für das Geschäftsjahr 2018. Das internetbasierte Produkt waipu.tv verzeichnete zum Ende des Berichtszeitraums mehr als 133.000 Abo-Kunden gleichbedeutend mit einem Anstieg von rund 31.000 (+ 30 Prozent) Abo-Kunden in Q1/2018. Die knapp 610.000 registrierten waipu.tv Kunden spiegeln zum Ende des ersten Quartals 2018 die Attraktivität und zunehmende Bekanntheit des Produkts und der Marke wider (Q1/2017: 147.100 registrierte Kunden). Im Berichtsquartal lagen die Umsatzerlöse im Segment TV und Medien mit 71,5 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals (74,7 Millionen Euro) bedingt durch geringere Hardware- und Lizenzerlöse im Bereich DVB-T2.

Der Rohertrag der Gruppe lag mit 223,5 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vergleichsquartals (227,0 Millionen Euro). Im Wesentlichen bedingt durch IFRS 15 stieg dagegen die Rohertragsmarge um 5,3 Prozentpunkte auf 32,4 Prozent.

Das EBITDA stieg im ersten Quartal 2018 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 5,6 Millionen Euro auf 106,5 Millionen Euro (Q1/2017: 100,9 Millionen Euro). Das EBITDA exklusive Sunrise betrug 96,6 Millionen Euro, was einem Anstieg in Höhe von 5,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht (Q1/2017: 91,1 Millionen Euro). Zu diesem Wachstum trugen das Segment Mobilfunk mit 100,2 Millionen Euro (Q1/2017: 100,1 Millionen Euro), das Segment TV und Medien mit 7,8 Millionen Euro (Q1/2017: 3,3 Millionen Euro) sowie das Segment Sonstige/Holding mit -1,4 Millionen Euro (Q1 2017: -2,5 Millionen Euro) bei.

Die Abschreibungen und Wertminderungen erhöhten sich aufgrund leicht gestiegener Abschreibungen auf Sachanlagen im Segment TV und Medien gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,6 Millionen Euro auf 36,6 Millionen Euro.

Das im Oktober 2017 abgeschlossene syndizierte Tilgungsdarlehen, das eine Entlastung des Zinsaufwandes bewirkt, sowie geringere Aufzinsungen von Verbindlichkeiten, haben sich positiv auf die Entwicklung des Zinsergebnisses ausgewirkt. So wurde das Zinsergebnis als Saldo der Zinserträge und - aufwendungen im Berichtsquartal mit -10,9 Millionen Euro ausgewiesen (Q1/2017: -12,4 Millionen Euro). Positiv entwickelte sich auch das Konzernergebnis, welches im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Millionen Euro auf 46,7 Millionen Euro gestiegen ist (Q1/2017: 41,7 Millionen Euro). Der Konzerngewinn resultiert wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres ausschließlich aus weitergeführten Geschäftsbereichen. Mit 0,39 Euro ist das Ergebnis pro Aktie (verwässert und unverwässert) 0,04 Euro pro Aktie höher als im Vorjahresquartal.

Der Free Cashflow2 war im Berichtszeitraum mit 54,8 Millionen Euro stabil (Q1/2017: 56,4 Millionen Euro). Zum 31. März 2018 betrugen die Nettofinanzschulden3 596,7 Millionen Euro und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1/2017: 596,9 Millionen Euro). Der Verschuldungsfaktor4 lag zum 31. März 2018 bei 1,1 und damit, wie auch zum 31. März 2017, innerhalb der strategischen Bandbreite von 1,0 bis 2,5.

Joachim Preisig, Vorstand Finanzen & Controlling der freenet AG, kommentiert die Ergebnisse wie folgt: "Mit der Umstellung auf den neuen Bilanzierungsstandard IFRS 15 zum 1. Januar 2018 ergibt sich erstmals eine Differenz zwischen den tatsächlich auszuweisenden Umsatzerlösen (unter Berücksichtigung von IFRS 15) und den Umsatzerlösen, die sich ohne IFRS 15 Effekte ergeben hätten - im Wesentlichen aufgrund des Ausweises von erhaltenen Netzbetreiberprovisionen als Reduzierung des Materialaufwandes, statt wie bisher in den Umsatzerlösen. Die Umsatzerlöse ohne IFRS 15 Effekte sind im Vergleich zum Vorjahresquartal jedoch leicht gestiegen und zeigen somit erneut, dass die freenet AG über ein stabiles und solides Geschäft verfügt."

Die freenet AG strebt für das Geschäftsjahr 2018 einen stabilen Konzernumsatz vor IFRS 15 an. Durch den ab 1. Januar 2018 erstmals anzuwendenden Rechnungslegungsstandard IFRS 15 werden die Umsatzerlöse künftig jedoch deutlich geringer ausgewiesen. Zudem wird ein EBITDA exklusive Sunrise zwischen 410 Millionen Euro und 430 Millionen Euro und ein Free Cashflow exklusive Sunrise zwischen 290 Millionen Euro und 310 Millionen Euro erwartet. Postpaid-ARPU und Customer-Ownership werden für 2018 stabil prognostiziert, wobei der besonders werthaltige Vertragskundenbestand weiter steigen soll. Im TV-Geschäft beabsichtigt der Konzern eine Erweiterung des Produktangebotes und rechnet mit mehr als 1,2 Millionen freenet TV Abo-Kunden sowie über 250.000 waipu.tv Abo-Kunden und einer signifikant steigenden Anzahl an registrierten waipu.tv Kunden.

Die Quartalsmitteilung zum 31. März 2018 steht im Bereich Investor Relations unter https://www.freenet-group.de/investor-relations/ir-mitteilungen/index.html zur Verfügung.

1) Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern, inklusive der Ergebnisanteile der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen (EBIT) exklusive Abschreibungen und latenten Steuern aus der Folgebilanzierung von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen und zuzüglich Abschreibungen und Wertminderungen.

2) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.

3) Langfristige und kurzfristige Finanzschulden aus der Bilanz, abzüglich flüssiger Mittel (Nettofinanzschulden), abzüglich des Anteils der freenet Group am Börsenwert der Sunrise Communication Group AG zum Stichtag (Quelle Kursdaten: Bloomberg).

4) Verhältnis Nettofinanzschulden zum in den letzten 12 Monaten erzielten EBITDA

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