#FREECYNTOIABROWN - Die Geschichte hinter dem Hashtag, den gerade zahlreiche Promis nutzen

Kim Kardashian ist von Cyntoia Browns Schicksal erschüttert. (Bild: Willy Sanjuan/Invision/AP)

Dieses Schicksal bewegt gerade die Promiwelt. Unter dem Hashtag #FreeCyntoiaBrown posten Stars wie Rihanna und Kim Kardashian zutiefst bestürzte Posts bei Instagram und Twitter. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Um diese Geschichte geht es: Die damals minderjährige Cyntoia Brown lernte einen jungen Mann kennen und suchte bei ihm Schutz vor ihrer gewalttätigen Familie. Dieser hingegen nutzte Brown aus, machte sie drogenabhängig, zwang sie zur Prostitution und verkaufte sie an zahlende Freier. Die heute 29-jährige Cyntoia wurde daraufhin jahrelang vergewaltigt und unter Drogen gesetzt. Schließlich erschoss sie ihren Freier und landete vor Gericht. Das Urteil und ihr Schicksal bewegen mittlerweile die ganze Welt.

Der Richter, der ihren Fall verhandelte, hatte kein Erbarmen mit dem zur Sexarbeit gezwungenen Mädchen und verurteilte sie zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes und Prostitution. Dieses Jahr hat Cyntoia 13 Jahre ihrer Haftstrafe abgesessen, die bei guter Führung im Jahr 2045 ein Ende finden könnte. Hinter Gittern hat sie mittlerweile sogar ihren College-Abschluss nachgeholt.

Der Fall spielte sich bereits im Jahr 2004 in Nashville, Tennessee, ab und machte Regisseur Daniel Birdman auf Browns Schicksal aufmerksam. 2011 brachte er die Dokumentation „Me Facing Life“ auf den Markt, welche Cyntoias Lebensgeschichte erzählt. Nachdem im US-Fernsehen vor Kurzem erneut über diesen Fall berichtet wurde, verbreitete er sich wie ein Lauffeuer. Internationale Stars wurden auf ihren Fall aufmerksam und fordern nun ihre Freilassung.

Sängerin Rihanna teilte ein Bild der Gefängnisinsassin auf „Instagram“ und erklärte dazu: „Haben wir die Definition von Gerechtigkeit geändert? Denn etwas läuft gewaltig falsch, wenn das System Vergewaltiger begünstigt und das Leben eines Opfers einfach so wegwirft. An alle, die dafür verantwortlich sind: Ich hoffe bei Gott, dass ihr keine Kinder habt. Denn das könnte eure Tochter sein, die hier dafür bestraft wird, schon ihr ganzes Leben bestraft worden zu sein.”

Reality-TV-Star Kim Kardashian postete das gleiche Foto und erklärte: „Das System ist gescheitert. Es bricht mir das Herz, zu sehen, dass ein junges Mädchen zur Prostitution gezwungen wird und dann, als sie den Mut findet, sich zu wehren, lebenslang ins Gefängnis muss. Wir können das besser und müssen das Richtige tun. Ich habe meine Anwälte gestern angerufen um zu sehen, was wir unternehmen können, um das richtig zu stellen.”

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