"Free Guy" und "Tod auf dem Nil": Disney verschiebt zwei weitere Blockbuster auf unbestimmte Zeit

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Im Zuge der Corona-Krise haben Disney und das dazugehörige Studio 20th Century Fox den Start zweier weiterer Filme verschoben: "Free Guy" und "Tod auf dem Nil" sollen nicht, wie geplant, im Dezember anlaufen.

Es ist ein Trauerspiel: Seit mehreren Monaten werden aussichtsreiche Kinofilme immer wieder um Wochen oder gar Monate nach hinten verschoben. Grund dafür ist die anhaltende Corona-Pandemie. Nun hat es zwei weitere Filme aus dem Hause Disney/20th Century Fox getroffen: "Free Guy" und "Tod auf dem Nil".

Die Actionkomödie "Free Guy" von Regisseur Shawn Levy ("Nachts im Museum") sollte ursprünglich am 11. Dezember in den USA und einen Tag früher in Deutschland anlaufen. Ein neuer Starttermin für den Film mit Ryan Reynolds ("Deadpool") in der Hauptrolle steht noch nicht fest. Ebenfalls auf unbestimmte Zeit wird der Kriminalfilm "Tod auf dem Nil" von Regisseur Kenneth Brannagh verschoben. Die Fortsetzung des Films "Mord im Orient-Express" (2017) war für den 18. Dezember angesetzt.

Bleibt "Wonder Woman 1984" der einzige Blockbuster zu Weihnachten?

Ähnlich wie in Deutschland bleiben auch in den USA 55 Prozent der Kinos derzeit geschlossen. Die wenigen Kinobetreiber, die ihre Häuser öffnen dürfen, müssen sich mit einer äußerst mageren Filmauswahl zufriedengeben. "Tenet" von Christopher Nolan war bislang der einzige Blockbuster, der während der Corona-Krise in die Kinos kam. Für November ist in den USA nun der Start der Horror-Komödie "Freaky" geplant, in Deutschland soll der Film am 23. Dezember anlaufen.

Im Dezember soll auch der Animationsfilm "Die Croods - Alles auf Anfang" von Universal unter der Regie von Joel Crawford ("Trolls - Feiern mit den Trolls") in die Kinos kommen. In den Staaten ist der Start dieses Films bereits zu Thanksgiving am 25. November geplant. Der mehrfach verschobene Marvel-Film "Wonder Woman 1984" von Patty Jenkins soll nach derzeitigem Stand am 23. Dezember in die Kinos kommen.

Im Zuge der Krise hat 20th Century Fox zudem einen Vertrag mit AMC Theatres geschlossen, wonach die Zeitfenster, in denen Filme im Kino laufen, verkürzt und die Werke somit schneller als Video-on-Demand zur Verfügung gestellt werden sollen.