Frauenfußball: DFB-Frauen winkt EM-Rekordprämie

Die deutschen Fußballerinnen haben für den erneuten Titelgewinn bei der Europameisterschaft in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) eine EM-Rekordprämie mit dem Deutschen Fußball-Bund ausgehandelt.

Die deutschen Fußballerinnen haben für den erneuten Titelgewinn bei der Europameisterschaft in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) eine EM-Rekordprämie mit dem Deutschen Fußball-Bund ausgehandelt.

Feiert das Team von Bundestrainerin Steffi Jones den neunten Triumph insgesamt und den siebten in Folge, erhält jede Spielerin 37.500 Euro. Das verriet DFB-Präsident Reinhard Grindel der Bild-Zeitung.

Im Vergleich zum letzten Turnier ist das eine erhebliche Steigerung. Beim EM-Sieg vor vier Jahren in Schweden hatten die deutschen Spielerinnen pro Kopf 22.500 Euro kassiert.

"Wir sind froh über die ausgehandelte Prämie, das ist eine riesige Wertschätzung vom DFB", sagte die zum Mannschaftsrat gehörende Sara Däbritz auf der ersten Pressekonferenz im Teamcamp in Sint-Michielsgestel am Donnerstag: "Wir haben es bewusst so gemacht, dass wir erst ab dem Halbfinale honoriert haben, weil wir einen hohen Anspruch an uns selbst haben. Wir wissen, was in uns steckt."

EM-Prämie der DFB-Herren war 300.000

Im Vergleich zu den WM-Summen ist die EM-Prämie allerdings niedrig. Hätte das DFB-Team 2015 in Kanada (Platz vier) den dritten Stern geholt, hätte es 65.000 Euro pro Spielerin gegeben. Von der Europäischen Fußball-Union UEFA erhält der DFB im Falle des erneuten EM-Triumphes 1,2 Millionen Euro.

Immer noch schlecht kommen die DFB-Frauen im Vergleich zu den Männern weg, die für den EM-Titel im vergangenen Sommer in Frankreich 300.000 Euro pro Spieler eingestrichen hätten. Der Halbfinaleinzug brachte jedem Spieler 100.000 Euro ein.

Der Rekord-Europameister trifft zum Auftakt seiner Mission Titelverteidigung am Montag (20.45 Uhr/ARD) in Breda auf Schweden, es folgen die Gruppenspiele gegen Italien am Freitag (20.45 Uhr/ARD) und Russland am 25. Juli (20.45 Uhr/ZDF).

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