Frauen Fussball: "Haben uns vorgenommen, Geschichte zu schreiben"

Der Auftakt für Österreichs Damen-Nationalteam bei der Europameisterschaft hätte nicht besser laufen können. Durch das 1:0 haben die Frauen bereits mehr Punkte gesammelt als die Kollegen vom anderen Geschlecht bei zwei Euro-Teilnahmen. Auch Teamchef Dominik Thalhammer zeigt sich äußerst zufrieden, wenngleich das zweite Gruppenspiel gegen Frankreich schon im Hinterkopf herumschwirrt.

Der Auftakt für Österreichs Damen-Nationalteam bei der Europameisterschaft hätte nicht besser laufen können. Durch das 1:0 haben die Frauen bereits mehr Punkte gesammelt als die Kollegen vom anderen Geschlecht bei zwei Euro-Teilnahmen. Auch Teamchef Dominik Thalhammer zeigt sich äußerst zufrieden, wenngleich das zweite Gruppenspiel gegen Frankreich schon im Hinterkopf herumschwirrt.

"Der Spirit war genial. Wir wollten das mehr als die Schweizer. Wir waren aggressiver, vor allem in der ersten Halbzeit immer einen Schritt schneller. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Das war ein historischer Erfolg heute. Wir dürfen nicht abheben und müssen weiter arbeiten. Aber der Auftakt war einfach genial. Wir wussten, dass wir selbstbewusst spielen müssen," frohlockte Chefcoach Dominik Thalhammer nach dem 1:0-Erfolg. Gegen Frankreich werde es aber ungleich schwerer: "Jetzt geht es weiter darum, uns auf Frankreich einzustellen. Die sind spielerisch noch einmal zwei Stufen höher. Wir denken von Spiel zu Spiel. Das war aber schon ein cooler Auftakt. Wir sind stolz und genießen es."

"Frankreich wird ein harter Brocken"

Torschützin Nina Burger, die ihren ewigen Torrekord mit dem 47. Tor im 88 Länderspiel weiter ausbaute, stieß in ein ähnliches Horn: "Es klingt richtig geil. Der erste Punktegewinn, der erste Sieg. Wir haben uns vorgenommen, Geschichte zu schreiben. Wir sind bei der Europameisterschaft, da gibt's nix mit locker reingehen, da muss man schon aggressiv sein. Nach dem Ausschluss haben wir uns etwas schwerer getan. Wir wollten das runter spielen. Frankreich wird ein harter Brocken."

Der Teamspirit sei herausragend, wie Laura Feiersinger bestätigt: "Es war extrem anstrengend. Wir waren super auf den Gegner und das Spiel eingestellt. Am Ende war auch das nötige Glück dabei, dass es nicht zu den ganz großen Chancen der Schweiz gekommen ist. Aber wir haben das hinten im Verbund klasse gelöst."

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