Frauen-Fußball: Rapid-Trainer wechselt ins ÖFB-Frauenzentrum

Michael Steiner hat mit 1. September die vakante Position des sportlichen Leiters des Nationalen Zentrums für Frauenfußball in St. Pölten übernommen. Zudem fungiert der 43-Jährige künftig als Teamchef des U19 Frauen-Nationalteams.

Michael Steiner hat mit 1. September die vakante Position des sportlichen Leiters des Nationalen Zentrums für Frauenfußball in St. Pölten übernommen. Zudem fungiert der 43-Jährige künftig als Teamchef des U19 Frauen-Nationalteams.

Das gab der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) am Freitag bekannt. Zuletzt war Steiner im Nachwuchsbereich des SK Rapid Wien tättig und hatte u.a. die Rapid-Amateure und die Männer des SKN St. Pölten betreut.

"Mit Michael Steiner konnten wir einen Fußball-Experten gewinnen, der unser hochqualifiziertes Team im Nationalen Zentrum für Frauenfußball ideal ergänzt", lobte ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner den Salzburger, der sich in der Endphase der Ausbildung zum UEFA-Pro-Diplom befindet.

Fuhrmann nun Co-Trainerin von Thalhammer

Bei der U19 folgt Steiner auf Irene Fuhrmann, die im Stab von ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer bleibt. Das habe "sich während der EURO derart bewährt, dass wir das unbedingt fortführen wollten", erklärte Ruttensteiner.

Das Nationale Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten ist das Elite-Ausbildungszentrum des heimischen Frauenfußballs. Die größten heimischen Talente erhalten hier sowohl eine schulische als auf fußballerische Ausbildung. Bereits neun Absolventinnen bzw. Schülerinnen der 2011 gegründeten Akademie standen im Kader des Frauen-Nationalteams bei der diesjährigen Europameisterschaft in den Niederlanden, bei der Österreich das Halbfinale erreichte.

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