Frauen-Fußball: EM-Gegner Schweden: Fluch der Statistik

Vielleicht hilft ja der EM-Song gegen den Deutschland-Fluch. Schwedens Fußballerinnen stimmten sich mit ihrer Turnierhymne "Hjärtan av Guld" (Herzen aus Gold) auf die Endrunde in den Niederlanden ein, bei der gleich im ersten Gruppenspiel am Montag (20.45 Uhr im LIVETICKER ) in Breda der absolute Angstgegner wartet.

Vielleicht hilft ja der EM-Song gegen den Deutschland-Fluch. Schwedens Fußballerinnen stimmten sich mit ihrer Turnierhymne "Hjärtan av Guld" (Herzen aus Gold) auf die Endrunde in den Niederlanden ein, bei der gleich im ersten Gruppenspiel am Montag (20.45 Uhr im LIVETICKER) in Breda der absolute Angstgegner wartet.

Ständig kreuzen sich die Wege, aber seit 1995 hat Schweden bei einem großen Turnier nicht mehr gegen Rekord-Europameister Deutschland gewonnen. In 13 Pflichtspielen gelangen dem Titelträger von 1984 nur zwei Siege, zuletzt setzte es bittere Niederlagen im Olympiafinale 2016 in Rio (1:2), im WM-Achtelfinale in Kanada (1:4) sowie im Halbfinale der Heim-EM 2013 (0:1).

Star-Stürmerin Lotta Schelin hat die Nase voll. "Wir wollen die Dämonen vertreiben", sagte die 33-Jährige. Auch Trainerin Pia Sundhage gibt sich kämpferisch. "Deutschland muss irgendwann verlieren. Wir sind einfach dran mit einem Sieg gegen sie, und sie sind dran mit einer Niederlage", sagte Schwedens Frauenfußball-Ikone, die ihren Posten nach dem Turnier räumt.

Taktisch dürften die erfahrenen und robusten Skandinavierinnen zunächst im flachen 4-4-2 mit extrem enger Raumaufteilung ihr Heil in der Defensive suchen - und dann über ihre schnellen Offensivkräfte oder lange Bälle hinter die aufgerückten Außenverteidigerinnen kontern.

Vorne und hinten setzt Schweden auf Bundesliga-Knowhow: Im Abwehrzentrum hat Nilla Fischer von Double-Gewinner VfL Wolfsburg das Kommando, in der Offensive wirbelt Fridolina Rolfö von Bayern München an Schelins Seite.

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