Frauen-EM 2017: 12.000 Fans verfolgten ÖFB-Damen

Die ÖFB-Damen elektrisierten eine ganze Nation. 12.000 Fans verfolgten die bittere Niederlage im Halbfinale gegen die Däninnen. Unter ihnen auch Bundespräsident Alexander van der Bellen.

Die ÖFB-Damen elektrisierten eine ganze Nation. 12.000 Fans verfolgten die bittere Niederlage im Halbfinale gegen die Däninnen. Unter ihnen auch Bundespräsident Alexander van der Bellen.

Für Österreichs Fußball-Damen wollte der Traum vom EM-Finale nicht wahr werden. Dennoch begeisterten die Damen rund um Kapitänin Viktoria Schnaderbeck Massen von Fußball-Fans, elektrisierten ein ganzes Land lang und sorgten wahrlich für ein Sommermärchen. Rund 12.000 Fans verfolgten die Halbfinal-Niederlage gegen Dänemark am Wiener Rathausplatz.

Thalhammer: "Turnier war sensationell. Und das bleibt es auch"

Bundespräsident Alexander van der Bellen etwa meinte: "Das nötige Quäntchen Glück hat gefehlt, sie haben toll gefightet. Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie braucht den Vergleich mit den Männern nicht zu scheuen." Bei Nationalteamcoach Dominik Thalhammer überwiegte direkt nach dem Schlusspfiff zwar die Enttäuschung, dennoch bleibt das Turnier "sensationell. Und das bleibt es auch. Wir werden morgen jetzt anfangen, das zu verarbeiten, was wir hier erreicht haben. Die Enttäuschung ist aber schon ein bisschen groß."

Kapitänin Viktoria Schnaderbeck suchte Erklärungen für das missglückte Elferschießen: "Natürlich ist die Enttäuschung riesengroß, wenn man im Elfmeterschießen ausscheidet. Die Mannschaft hat aber super gekämpft und bis zum Schluss voll dagegengehalten. Jetzt müssen wir das Ganze erst einmal verdauen. Es ist schwer zu sagen, an was es heute gelegen hat, wir müssen das erst analysieren. Wir sind auf ein sehr gutes Team getroffen, da entscheiden Kleinigkeiten. So ist Fußball, das muss man hinnehmen und verdauen. Die Enttäuschung steckt jetzt tief."

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