Französischer Reporter in der Ukraine getötet

Ein französischer Journalist ist in der Ukraine getötet worden. Wie sein Arbeitgeber, der Nachrichtensender BFMTV bekanntgab, wurde der 32-jährige Frédéric Leclerc-Imhoff von einem Granatsplitter getroffen, als er einen humanitären Einsatz im umkämpften Gebiet bei Sjewjerodonezk begleitete.

Die französische Außenministerin Catherine Colonna, am Dienstag zu Besuch in Kiew, sprach von einem Verbrechen, da ein Evakuierungskonvoi getroffen und ein Journalist bei der Ausübung seiner Abend getötet worden sei.

Reporter ohne Grenzen: Russische Soldaten zielen teilweise gezielt auf Journalist:innen

Ein weiterer französischer Journalist wurde verletzt. Laut der Organisation Reporter ohne Grenzen zielen russische Soldaten teilweise gezielt auf Medienvertreter:innen. Generalsekretär Christophe Deloire: "Seit Beginn des Krieges wurden mit diesem jungen französischen Journalisten acht Journalisten in der Ukraine getötet. Die meisten wurden gezielt von russischen Truppen angegriffen, was ein eindeutiger Verstoß gegen internationales Recht ist, das Journalisten, Zivilisten, schützt."

Die französische Justiz scheint das ähnlich zu sehen: Sie leitete Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen ein.

Der Raum Sjewjerodonezk in Luhansk ist derzeit ein Hauptziel der russischen Angriffe. 90 Prozent der Gebäude der Stadt sind laut dem Bürgermeister beschädigt.

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