Französische Regierung stellt Investitionsplan über 57 Milliarden Euro vor

Die französische Regierung will in den kommenden fünf Jahren 57 Milliarden Euro in Zukunftsprojekte investieren. Das Geld soll für die Energiewende, die berufliche Aus- und Weiterbildung, Innovationen und die Digitalwirtschaft bereitgestellt werden

Die französische Regierung will in den kommenden fünf Jahren 57 Milliarden Euro in Zukunftsprojekte investieren. Das Geld solle für die Energiewende, die berufliche Aus- und Weiterbildung, Innovationen und die Digitalwirtschaft bereitgestellt werden, sagte Premierminister Edouard Philippe am Montag bei der Vorstellung des Investitionsplans in Paris.

Damit solle die Wirkung der Reformpolitik von Staatschef Emmanuel Macron verstärkt werden. "Es geht darum, unseren großen Investitionsprioritäten Kraft und Sichtbarkeit zu verleihen", sagte Philippe.

Macron hatte im Wahlkampf 50 Milliarden Euro Zukunftsinvestitionen binnen fünf Jahren versprochen. Der Betrag wurde nun noch einmal aufgestockt. Bei 45 Milliarden Euro handelt es sich um neue Investitionen, zwölf Milliarden Euro waren bereits als Ausgaben vorgesehen. Die konkreten Maßnahmen waren zum Großteil bereits in den vergangenen Wochen angekündigt worden.

Allein 20 Milliarden Euro will die Regierung in die Energiewende investieren. So sollen sieben Milliarden Euro für die Entwicklung erneuerbarer Energien bereitgestellt werden, weitere neun Milliarden Euro für die Isolierung von Gebäuden.

Die ersten Investitionen sollen im Haushalt für 2018 festgeschrieben werden, den die Regierung am Mittwoch vorstellen wird. Nach Angaben aus dem Umfeld von Premier Philippe sind für das kommende Jahr zwischen sieben und acht Milliarden Euro an Investitionen geplant.