Frankreichwahl: Mehr als 60 Prozent stimmten bis Nachmittag ab

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Beim entscheidenden Finale der französischen Präsidentschaftswahl haben bis zum Sonntagnachmittag etwa drei von fünf eingeschriebenen Wählern ihre Stimme abgegeben.

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, und seine Frau Brigitte Macron verlassen die Wahlkabine in einem Wahllokal. (Foto: Gonzalo Fuentes/Pool Reuters/AP/dpa)
Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, und seine Frau Brigitte Macron verlassen die Wahlkabine in einem Wahllokal. (Foto: Gonzalo Fuentes/Pool Reuters/AP/dpa)

Das Innenministerium gab die Wahlbeteiligung bis 17.00 Uhr mit 63,23 Prozent an. Beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatten zur gleichen Uhrzeit bereits 65 Prozent abgestimmt. Auch in der Endrunde 2017 lag die Beteiligung bis zum Nachmittag bei 65,3 Prozent.

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Bereits vor der Stichwahl wurde mit einer eher niedrigen Wahlbeteiligung gerechnet. Zur Wahl stehen der liberale Amtsinhaber Emmanuel Macron sowie die EU-kritische und rechtsnationale Politikerin Marine Le Pen. Der Ausgang wird richtungsweisend für die Politik des Landes und die Europäische Union in den kommenden Jahren sein.

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Insgesamt 48,7 Millionen Französinnen und Franzosen können ihre Stimme abgeben. Die niedrigste Beteiligung im Finale einer Präsidentschaftswahl in Frankreich hatte es 1969 gegeben. Damals hatten nur 68,85 Prozent der registrierten Wählerinnen und Wähler votiert.

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