Frankfurts Trainersuche? Spur führt zu Aufsteiger

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Frankfurts Trainersuche? Spur führt zu Aufsteiger
Frankfurts Trainersuche? Spur führt zu Aufsteiger

"Zeitnah" wolle man einen Trainer präsentieren. Oliver Frankenbach, Finanzvorstand von Eintracht Frankfurt und mit in die Suche nach einem Nachfolger von Adi Hütter (wechselt zu Borussia Mönchengladbach) involviert, definierte diesen Begriff: "Wir reden dabei von einem Zeitraum von sieben bis zehn Tagen."

Wie schnell die Hessen Vollzug melden können, hänge auch von den Gegenseiten ab.

Nach diesem Trainerprofil sucht die Eintracht

Rund um den offiziellen Amtsantritt des neuen Sportvorstands Markus Krösche soll der neue Mann an der Seitenauslinie also bekanntgegeben und präsentiert werden. Die Liste der in der Öffentlichkeit gehandelten Trainer ist inzwischen lang geworden. Frankenbach bestätigte zudem auf SPORT1-Nachfrage, dass der neue Mann nicht unbedingt Deutsch sprechen können müsse.

Wichtiger sei, dass er die Philosophie des Vereins mittrage, der Kader könne nicht einfach umgeworfen werden und sei für die derzeitige Spielweise zusammengestellt. Ein Typ à la Pep Guardiola, der auf technisch sauberen Ballbesitzfußball mit langen Passstafetten setzt? Es würde nicht zu den Frankfurtern passen. 

Tedesco wird nicht zur Eintracht kommen

Domenico Tedesco, der mit der Eintracht in Verbindung gebracht wurde, wird nach SPORT1-Informationen nicht kommen. Der 35-Jährige will nach einer intensiven Zeit bei Spartak Moskau zunächst den Kopf freibekommen und Zeit mit der Familie verbringen. Ein baldiges Engagement bei einem Klub ist nicht auszuschließen, doch eine schnelle Entscheidung über die Zukunft nicht zu erwarten.

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Der hr-sport und Sky brachten in ihren Berichten zuletzt Philippe Clement vom FC Brügge ins Rennen. Der 47-Jährige hat mit dem FC Brügge den Titel verteidigt. Partien gegen das belgische Topteam sind auch auf internationaler Ebene zumeist unangenehm, Clement lässt vor allem im 4-3-3-System spielen, doch auch das von der Eintracht präferierte 3-5-2 findet häufiger Anwendung.

Clement? Noch kein Kontakt zum Brügge-Coach

Auch wenn Clement durchaus das Format für die Bundesliga mitbringt, so gab es nach SPORT1-Informationen bislang noch keinen Kontakt zur Eintracht. Zudem sagte der bis 2022 gebundene Coach im belgischen RTBF Sport: "Die Spieler sind überzeugt, dass ich bleibe. Im Moment habe ich keine anderslautende Idee." Ob Bewegung in die Personalie reinkommt? Nicht auszuschließen, aber aktuell eher unwahrscheinlich.

Dass die Eintracht sich im Ausland in einer kleineren Liga umschaut, ist aber nicht ungewöhnlich. Hütter kam aus der Schweiz, Niko Kovac war zuvor kroatischer Nationaltrainer und in Salzburg tätig. Die Suche nach einem Trainer war nach SPORT1-Informationen eine weltweite. Der Blick richtet sich allerdings auch in die nationale Liga zwei - und dort zu einem frischgebackenen Aufsteiger. 

Eintracht hatte einen Austausch mit Leitl

Stefan Leitl hat die SpVgg Greuther Fürth nach acht Jahren Abstinenz zurück in die Bundesliga geführt. Das junge Team zeigte oftmals begeisternden Fußball und entwickelte sich prächtig weiter. Linksverteidiger David Raum (23 Jahre) wechselt nach 15 Assists ablösefrei nach Hoffenheim, Innenverteidiger Paul Jaeckel zum 1. FC Union Berlin.

Leitl gab aber auch zuvor in der Versenkung verschwundenen Spielern wie Havard Nielsen, Branimir Hrgota oder Julian Green eine Chance, die drei blühten auf und waren Garanten für den direkten Aufstieg. Die Eintracht hat nach SPORT1-Informationen ein Auge auf den früheren Mittelfeldspieler geworfen, es gab bereits einen Austausch.

Verliert Fürth seinen Aufstiegscoach?

Leitl ließ seine Zukunft trotz Kontrakts bis 2023 offen: "Ich muss jetzt die Emotionen erst mal sacken lassen, das war ein brutal anstrengendes Jahr. Wenn ich mich erholt habe, wird es dann Gespräche geben." Manager Rachid Azzouzi wird um ihn kämpfen, wie er bei nordbayern.de verriet: "Mein Eindruck aus den vergangenen Wochen und Monaten: Ich habe nie gemerkt, dass er weg möchte. Er hat an allen Planungen für die nächste Saison teilgenommen. Deshalb gehe ich davon aus, dass er als Trainer unsere Aufstiegsmannschaft weiter führen wird."

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Doch Garantien auf einen Verbleib? Die gibt es, wie die Eintracht bei Hütter selbst spüren musste, im Fußball nicht mehr.

Leitls Ansatz vom Fußball jedenfalls könnte zu den Frankfurtern passen, wenngleich ihm die Erfahrung im Umgang mit der Dreifachbelastung fehlt. In Fürth gab es nur selten Anlass zur Rotation, die stärkste Mannschaft spielte. In Frankfurt wird er anders zu Werke gehen müssen. Doch der Umgang mit Talenten ist ein guter und dieser ist mit Blick auf die Kader-Verjüngung gefragt. Mit Leitl in die Zukunft?

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