Frankfurt und Leverkusen starten in Europa League

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Frankfurt und Leverkusen starten in Europa League
Frankfurt und Leverkusen starten in Europa League

Die Europa League ist zurück!

Zwei deutsche Teams treten in dieser Saison im Wettstreit mit diversen europäischen Topteams an. Zum Auftakt bekommt es zunächst Bayer Leverkusen mit Ferencváros Budapest aus Ungarn zu tun, ehe Eintracht Frankfurt den türkischen Spitzenverein Fenerbahce Istanbul empfängt.

Insgesamt sind werden am ersten Spieltag der Gruppenphase gleich 15 Spiele ausgetragen.

Leverkusen findet sich in einer anspruchsvollen Gruppe wieder, neben Budapest muss die Truppe von Gerardo Seoane auch gegen Celtic Glasgow und Betis Sevilla ran. Im ersten Heimspiel sollten daher möglichst gleich Punkte her.

Insgesamt hat die Werkself einen guten Saisonstart hingelegt, zuletzt setzte es beim wilden 3:4 gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga aber eine knappe Niederlage.

Gegen Budapest trifft Leverkusen auf einen alten Bekannten aus der Liga - der Klub wird vom ehemaligen BVB und Köln-Coach Peter Stöger trainiert. Dieser sieht sein Team klar in der Außenseiterrolle: „Da müsste schon einiges zusammenpassen, Favorit ist eindeutig Bayer Leverkusen“, sagte er dem SID.

Der österreichische Fußballlehrer setzt mit dem 32-maligen ungarischen Champion auf die Heimspiele: „Da ist mit uns zu rechnen, 25.000 Zuschauer, enthusiastische Fans und eine tolle Stimmung.“

Eintracht Frankfurt hofft auf Befreiungsschlag

Die Eintracht hofft derweil bei der Rückkehr nach Europa auf den erlösenden Befreiungsschlag. Das Team habe „schon oft gezeigt, dass sie dann noch einen Gang hochschalten kann“, sagte Trainer Oliver Glasner vor dem Start in der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr) gegen Fenerbahce Istanbul mit Ex-Nationalspieler Mesut Özil.

Eine magische Nacht in der Europa League soll nach dem Pokalaus und dem Stolperstart in der Liga zur Initialzündung für die Hessen werden - so wie 2018. Damals feierte die Eintracht unter Adi Hütter in einer ähnlichen Situation einen Auftaktsieg und marschierte mit furiosen Auftritten bis ins Halbfinale. „Ich denke immer noch, dass es eine geile Saison werden kann“, sagte Mittelfeldspieler Djibril Sow.

Doch Eintracht-Coach Glasner wird nur begrenzt Einfluss auf das erste Gruppenspiel seiner Mannschaft nehmen können. Aus einem kuriosen Grund: Weil der VfL Wolfsburg bei Europapokal-Partien unter der Leitung von Glasner dreimal zu spät aus der Halbzeitpause gekommen war, sperrte die Europäische Fußball-Union (UEFA) den 47-Jährigen für eine Partie.

Vertreten wird er durch Co-Trainer Michael Angerschmid.

Özil warnt vor Eintracht

Die Eintracht trifft mit Fenerbahce auf ein Team, das mehrere bekannte Ex-Bundesligaspieler vorzuweisen hat. Allen voran Mesut Özil.

Und Özil, der neben dem Ex-Schalker Max Meyer und dem früheren Münchener Luiz Gustavo das bekannteste Gesicht bei Fenerbahce ist, weiß, wie gefährlich die Eintracht sein kann. „In der Saison 2018/19 hat die Eintracht gezeigt, wozu sie in der Lage ist mit dem Einzug ins Halbfinale. Fans und Umfeld nehmen diesen Wettbewerb sehr ernst“, sagte der Rio-Weltmeister dem SID.

„Wahrscheinlich“ sei das Duell mit Frankfurt „das schwerste der sechs Gruppenspiele“.

Leverkusen und Eintracht: Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen

Eintracht Frankfurt - Fenerbahce Istanbul

Frankfurt: Trapp - Durm, Ndicka, Hinteregger, Lenz - Sow, Hrustic - Hauge, Kamada, Kostic - Borre. - Trainer: Glasner

Fenerbahce: Bayindir - Tisserand, Kim, Aziz - Osayi-Samuel, Zajc, Luiz Gustavo, Gümüskaya - Özil, Rossi - Berisha. - Trainer: Pereira

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Bayer Leverkusen - Ferencvaros Budapest

Leverkusen: Hradecky - Frimpong, Kossounou, Tah, Bakker - Aranguiz, Palacios - Diaby, Wirtz (Demirbay), Paulinho - Alario (Schick). - Trainer: Seoane

Ferencvaros: Dibusz - Botka, Blazic, Mmaee, Civic - Vecsei, Laidouni, Zachariassen - Zubkow, Mmaee, Nguen. - Trainer: Stöger

Schiedsrichter: Andris Treimanis (Lettland)

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