Fragen über Geld: 3, die du dir zwangsläufig stellen musst

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50-Euro-Scheine

Geld ist wichtig. Punkt oder doch lieber Fragezeichen? Auch das könnte bereits eine Frage sein, die man sich als Foolisher Sparer, Investor oder Verbraucher stellen kann. Sie könnte beantworten, wie du dem Thema insgesamt gegenüberstehst.

Im Folgenden wollen wir einen näheren Blick auf drei andere Fragen zum Thema Geld riskieren. Sie könnten dich insbesondere als Investor erfolgreicher machen. Oder auch ausbremsen. Verlieren wir daher keine weitere Zeit, sondern legen direkt los.

Welchen Stellenwert hat Geld für dich?

Eine erste wichtige Frage ist für mich: Welchen Stellenwert besitzt Geld für dich? Die möglichen Antworten können überaus divergieren. Vielleicht sagst du, dass es dir wichtig ist, vielleicht aber auch, dass du nicht so viel darüber nachdenkst. Möglicherweise sind auch Wörter wie Sicherheit, Angst oder Freiheit das, was du mit diesem Thema verbindest.

Alle diese Antwortmöglichkeiten sind legitim und vollkommen plausibel. Wenn du jedoch eher ängstlich bist, was Geld angeht, könnte das darauf hindeuten, dass kein positives Verhältnis zu dem Thema besteht. Positivere Antwortmöglichkeiten wie Freiheit oder Sicherheit zeigen, dass du dein Vermögen mit einem Sinn verknüpfst. Oder eben auch, dass du einen positiven Nutzen daraus ziehen kannst.

Solche Antworten können dir zeigen, welche Einstellung du insgesamt zu dem Thema hast. Eine positivere Sichtweise kann helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, als eine negative.

Hast du Angst vor Verlust?

Geld und Verlust ist ein weiteres Thema, das für dich relevant sein kann. Das fängt womöglich schon im Alltag an: Bist du eher konservativ und hast weniger in deinem Portemonnaie? Oder sind Verlustängste kein Begleiter und es macht dir wenig aus, auch mal dreistellige Beträge spazieren zu tragen?

Auch beim Thema Aktien und Börse ist die Angst vor Verlust wichtig. Geld zu verlieren ist natürlich nicht leicht. Wobei hier auch die Frage aufkommen sollte, wann man überhaupt einen Verlust realisiert. Derjenige, dessen Schwelle hier eher niedrig ist, wird möglicherweise bereits bei Buchverlusten nervös. Andere sind hingegen abgezockter und es passiert emotional nicht viel, sollte eine Aktie auch mal 30 oder 50 % im Minus notieren.

Die eigene Einstellung zum Geld ist hier natürlich ebenfalls relevant. Eine Sichtweise als Werkzeug kann definitiv helfen. Wenn allerdings sowieso negative Emotionen mit dem Thema verknüpft sind, spielt Angst vor Verlust womöglich eine größere Rolle.

Hast du verstanden, was Geld eigentlich ist?

Zu guter Letzt sollten wir uns alle zudem einmal überlegen, was Geld eigentlich ist. Viele jagen ihm einfach hinterher. Egal ob bei der Karriere oder an der Börse. Oder sonstwo. In einem gewissen Grad ist das natürlich verständlich. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen: Es ist eigentlich eher eine Konvention als ein Tauschmittel.

Geld ist neutral, erst der Zweck ist positiv oder negativ. Überhaupt ist das Tauschmittel erst relevant, wenn es einen Einsatz gibt. Wobei die Einsätze unterschiedlich sein können. Auch die finanzielle Freiheit ist beispielsweise eine Möglichkeit, wie man einen Zweck in das Thema bringt. Obwohl man hier nicht effektiv konsumiert.

Wer begriffen hat, dass Geld lediglich ein Tauschmittel ist, dem fällt womöglich eines einfacher: Loszulassen bei diesem Thema. Und erfolgreicher zu investieren. Vielleicht sogar nicht in Euro oder US-Dollar zu denken. Nein, sondern in Vermögenswerten, die man für sein Portfolio sammelt und die hin und wieder im Wert des Tauschmittels schwanken mögen.

Der Artikel Fragen über Geld: 3, die du dir zwangsläufig stellen musst ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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