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Ulaanbaatar, Mongolei

„Sie trägt einen Deel: die traditionelle Kleidung, die man in der Mongolei häufig sieht.“ [Bild: Mihaela Noroc]

Fotografin dokumentiert die vielfältige Schönheit von Frauen auf der ganzen Welt

Jeder von uns hat eine individuelle Definition von Schönheit. Ob sorgfältig gestylter Promi oder eine Frau in ihrer Natürlichkeit – das Wort „schön“ beschwört viele Bilder herauf.

Das war der Ausgangspunkt des neuen Buches „The Atlas of Beauty“ der rumänischen Fotografin Mihaela Noroc. Darin hält sie fest, wie Schönheit für Frauen aus verschiedenen Ländern aussieht.

Das weitreichende Projekt begann 2013. Seither reiste Mihaela mit nichts anderem als einem Rucksack und ihrer Kamera durch die Welt. Von den brasilianischen Favelas über die abgelegenen Dörfer Afghanistans bis zum Regenwald im Amazonas – die 32-jährige schaffte es, mehr als 2.000 Frauen zu fotografieren und sich die Geschichten über ihren Alltag anzuhören.

„Während der Reisen bemerkte ich, dass Frauen stark unter Druck stehen, ein gewisses Aussehen oder Verhalten zu haben“, sagt sie. „In einigen Situationen ist es der Druck, attraktiv auszusehen, in anderen, bescheiden auszusehen.“

Mihaela hofft, das Buch – das 500 Porträts von Frauen aus mehr als 50 Ländern enthält – werde „zeigen, dass Schönheit keine Grenzen hat und dass die Vielfalt unserer Welt ein Schatz ist, kein Grund für Konflikte.“

„Schönheit liegt im Unterschied zu anderen. Es geht darum, wir selbst zu sein: natürlich und authentisch, nicht um Trends, Rasse oder sozialen Status.“

Lauren Sharkey