Foto-Ausstellung: Momentaufnahmen einer wiedervereinigten Stadt

Wie hat sich die Hauptstadt verändert? „Ein Tag in Berlin – 30 Jahre danach“ in der Fotogalerie Friedrichshain geht auf Spurensuche.

Freude, Nostalgie, Sehnsucht, Trauer, Schmerz – was empfinden wir beim Anblick von Fotos? Oft ist es eine Mischung aus allem, ein Gefühl, das nur schwer in Worte zu fassen ist. Von Donnerstag an widmet sich die Ausstellung "Ein Tag in Berlin – 30 Jahre danach" in der Fotogalerie Friedrichshain der Fragestellung: Was macht das Berlin von heute aus? Wie hat sich die Stadt nach der Wiedervereinigung im Jahr 1989 verändert? Und wo sind diese Veränderungen am meisten zu spüren?

Gezeigt werden Fotografien von 50 internationalen Künstlern, die in ihren Aufnahmen Momente unter anderem entlang des ehemaligen Mauerstreifens, am Potsdamer Platz oder auf den Berliner Straßen eingefangen haben. Die siebenwöchige Ausstellung soll als Anregung dienen, die Gegenwart und die zukünftige Entwicklung Berlins zu diskutieren und aktiv mitzugestalten, so die Macher der Ausstellung.

Entstanden ist die Idee bereits vor 30 Jahren. Im Jahr 1987 eröffnet die Fotogalerie Friedrichshain im Ostteil der besetzten Stadt zur 750-Jahr-Feier die Ausstellung "Ein Tag in Berlin". 17 DDR-Fotografen zeigten damals in ihren Werken Berlin aus ihrer Sicht. Momentaufnahmen einer Stadt, die nur zwei Jahre später mit dem Fall der Mauer so nicht mehr existieren sollte. Welche Gedanken wohl den Betrachtern durch den Kopf schießen werden, wenn sie auf das Berlin von 2017 zurückschauen?

"Ein Tag in Tag in Berlin – 30 Jahre danach". Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 4. August bis 22. September, Eröffnung: Donner...

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