Forschungsinstitut "Fortiss" - Roboter, autonomes Fahren: Fast wie im Science-Fiction-Film

Sophie Burfeind

Bei "Fortiss" am Nordfriedhof arbeiten Wissenschaftler an neuen Technologien. Intelligente Roboter und selbstfahrende Autos – ein Besuch im Labor der Zukunft.

München/Schwabing - Fliegende Autos, Roboter, die am OP-Tisch stehen, künstliche Gehirne – das klingt nach Science-Fiction, ist aber teilweise schon Realität. An vielen Orten des Planeten wird gerade an einer neuen Welt gearbeitet, auch in München, am Nordfriedhof.

Dort hat das Forschungsinstitut "Fortiss" seinen Sitz, eine Ausgründung der TU München. Hier werden neue Technologien entwickelt, die die Wirtschaft – und letztlich auch die Zukunft des Menschen – verändern sollen. Ein Rundgang im Münchner Zukunftslabor.

Fünf Minuten, um zu wissen, was er tut

Einer der Schwerpunkte des Instituts sind Roboter. Markus Rickert, der diesen Bereich leitet, stellt einen Industrieroboter vor, der besonders schnell lernt. In fünf Minuten weiß er, was er tun soll. "Mittelständische Unternehmen haben oft nicht die Kapazitäten, mehrere Leute damit zu beschäftigen, Roboter zu programmieren", sagt Rickert. Deswegen hat das Institut ein Modell entwickelt, das jeder mit ein paar Klicks programmieren kann.

Und das funktioniert so: Auf einem Touchscreen klickt der Programmierer verschiedene (virtuelle) Teile an, die er zusammenbauen will. Der Roboter baut das nach – mit den echten Teilen.
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