Formel Regional und Formel-Renault-Eurocup: Zusammenschluss!

Luke Smith
·Lesedauer: 2 Min.

Der Automobil-Weltverband FIA hat bekanntgegeben, dass die europäische Formel-Regional-Meisterschaft ab 2021 zusammen mit dem Formel-Renault-Eurocup eine neue Meisterschaft bilden wird.

Die neue Serie wird den Namen "Formula Regional European Championship by Alpine" tragen und ist zwischen Formel 4 und Formel 3 auf der Motorsportleiter angesiedelt. Die europäische Formel Regional wurde erst 2019 gegründet.

Der Automobile Club d'Italia (ACI) hat Renault ausgestochen und darf die Serie betreuen, doch beide Parteien werden zusammenarbeiten. Damit wird in den unteren Formelklassen weiter aufgeräumt.

Das Alpine-Branding ist eine Folge des Renault-Plans, Alpine zur direkten Sportmarke des Konzerns zu machen. 2021 wird auch das Renault-Formel-1-Team in Alpine umbenannt, außerdem engagiert sich die Marke mit einem LMP1 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

Die Rennserie wird 2021 über zehn Wochenenden gehen. Drei davon finden in Italien statt, die sieben anderen werden über ganz Europa verteilt. Zum Einsatz kommt kommen Tatuus-Chassis mit Renault-Motoren. Neue Fahrzeuge werden direkt bei Alpine in Dieppe gebaut.

Maximal 36 Fahrzeuge werden erlaubt sein. Jedes Team kann bis zu drei Autos an den Start bringen. Ein viertes ist erlaubt, wenn eine weibliche Fahrerin eingesetzt wird - wie W-Series-Meisterin Jamie Chadwick, die momentan auf Platz neun liegt.

"Die Einführung der FIA-zertifizierten Formel Regional ist ein weiterer Schritt, den Weg in die Königsklasse, die Formel 1, zu ebnen", sagt FIA-Präsident Jean Todt. "Damit haben wir jetzt regionale Formelmeisterschaften in Europa, den Amerikas, Asien und Japan. Sie formen eine globale Plattform für junge Talente, die eine Karriere im Motorport anstreben."

"Ich möchte mich bei Renault, Alpine und dem ACI bedanken, dass dieser Zusammenschluss möglich geworden ist und freue mich darauf, die Meister der Zukunft in dieser spannenden neuen Meisterschaft zu sehen."

Der scheidende FIA-Monoposto-Kommissionspräsident und künftige Formel-1-Chef Stefano Domenicali begrüßt die Vereinigung ebenfalls: "Eine Konsolidierung der Formel Regional in Europa bedeutet, dass Formel-4-Absolventen in einer starken, robusten und - vielleicht am wichtigsten - stark umkämpften Meisterschaft lernen können. Sie ist der nächste Schritt auf der Leiter in Richtung Formel 1."

Mit Bildmaterial von Renault Sport.