Formel 1: Zeitplan geändert: Rennstarts werden nach hinten verlegt

Die Fans der Formel 1 müssen sich an neue Startzeiten gewöhnen. Wie die Führung der Motorsport-Königsklasse am Donnerstag bekannt gab, werden die Rennen ab der kommenden Saison später gestartet. Statt zur vollen Stunde beginnen die Läufe sonntags künftig zehn Minuten nach der vollen Stunde.

Die Fans der Formel 1 müssen sich an neue Startzeiten gewöhnen. Wie die Führung der Motorsport-Königsklasse am Donnerstag bekannt gab, werden die Rennen ab der kommenden Saison später gestartet. Statt zur vollen Stunde beginnen die Läufe sonntags künftig zehn Minuten nach der vollen Stunde.

Bei Europarennen erfolgt der Start 2018 in der Regel sogar um 15.10 Uhr Ortszeit und damit 70 Minuten später als bislang. Ausnahmen sind die Rennen in England (14.10 Uhr) und Frankreich (16.10 Uhr), wo auf die zeitgleich in Russland stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft reagiert wird.

Auch die Trainingseinheiten und Qualifyings am Freitag beziehungsweise Samstag sollen an den meisten Rennwochenenden eine Stunde später stattfinden.

"Viele Sendeanstalten gehen erst zur vollen Stunde auf Sendung und verpassen damit die Emotion, welche die Minuten vor dem Start eines jeden Grand Prix charakterisieren", begründete das Formula One Management (FOM) begründete die Maßnahme und führte aus: "Untersuchungen haben gezeigt, dass ein breiteres Fernsehpublikum später am Nachmittag erreichbar ist, insbesondere in den Sommermonaten."

Erst am Mittwoch hatte die Formel-1-Führung bekannt gegeben, künftig auf Grid Girls zu verzichten. Die Saison 2018 umfasst 21 Rennen und startet am 25. März in der australischen Metropole Melbourne.

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