Formel 1: Verstappen siegt in Sepang - Vettel stürmt auf Rang vier vor

Der Niederländer Max Verstappen (r) führt vor dem Briten Hamilton

Was wäre das für eine schöne Renngeschichte, die von Max Verstappen. Am Sonnabend wünscht er sich noch zu seinem 20. Geburtstag, aus eigener Kraft ein Formel-1-Rennen zu gewinnen, am Sonntag fährt der Niederländer tatsächlich beim letzten Großen Preis von Malaysia mit seinem Red-Bull-Renault als Erster über die Ziellinie. Aber weil sich alle Welt auf das Titelrennen zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel fokussiert, wird der zweite Sieg des Wunderkindes zur Randnotiz. Die großen Fragen nach dem ersten von vier Grand Prix im Oktober lauten vielmehr: Was ist los mit Mercedes? Und was ist los mit Ferrari?

Hamilton ist nicht glücklich mit der Balance seines Autos

Der WM-Spitzenreiter blickt bei der Medienrunde starr auf den Tisch vor sich. Selbst wenn er antwortet, hebt er kaum den unter einer grünen Kappe versteckten Kopf. Sieht so jemand aus, der nach 15 von 20 WM-Läufen jetzt mit scheinbar komfortablen 34 Punkten Vorsprung führt? Nicht unbedingt. So sieht jemand aus, der erst auf die Poleposition fährt, und dann schon nach vier Runden von der Spitze verdrängt wird, weil dem Silberpfeil erneut die richtige Balance fehlt. Und der ins Grübeln, wenn nicht ins Zweifeln gerät: "Es war ein hartes Rennen, dafür bin ich eigentlich ganz zufrieden. Jeder Punkt, der mich dem Titel näherbringt, ist wichtig. Aber wir haben noch einiges am Auto zu tun. Die nächsten Rennen sind entscheidend, ob wir unsere Probleme lösen können. Sie sind in den Kurven wieder größer geworden."

Dass er dem Si...

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