Formel 1: Vettel trotz Quali-Pleite optimistisch: "Noch nicht aller Tage Abend"

Lewis Hamilton hat sich sich im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn die Pole Position geholt. In einer regnerischen Session setzte sich der Formel-1-Weltmeister in 1:35,658 Minuten vor Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas (+ 0,250) und Kimi Räikkönen im Ferrari (+0,528) durch. WM-Rivale Sebastian Vettel wurde mit 0,552 Sekunden Rückstand nur Vierter.

Lewis Hamilton hat sich sich im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn die Pole Position geholt. In einer regnerischen Session setzte sich der Formel-1-Weltmeister in 1:35,658 Minuten vor Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas (+ 0,250) und Kimi Räikkönen im Ferrari (+0,528) durch. WM-Rivale Sebastian Vettel wurde mit 0,552 Sekunden Rückstand nur Vierter.

Während Ferrari die Freien Trainings dominierte, litt das rote Auto unter den nassen Bedingungen am Samstagnachmittag. Zwar war Vettel noch in Q2 mit über zwei Sekunden Vorsprung der mit Abstand schnellste Fahrer auf dem Hungaroring, profitierte bei seiner zwischenzeitlichen Bestzeit aber davon, dass er als erster auf Intermediates rausfuhr, während sich die Konkurrenz zunächst mit Slicks versuchte und am zunehmendem Regen scheiterte.

Im finalen Quali-Segment war dann von Anfang an Mercedes dominant, nur kurz war Räikkönen auf Pole-Kurs. Alle zehn Fahrer fuhren nun auf Vollregenreifen, weil vor allem der letzte Sektor nass war und Aquaplaning drohte.

"So schlecht war es nicht, bei den Bedingungen kann alles passieren", sagte Vettel nach der Qualifikation gegenüber RTL: "Die Autos in die zweite Reihe zu stellen, ist in Ordnung. Für morgen müssen wir abwarten. Es ist noch nicht aller Tage Abend."

Hinter dem Führungsquartett setzten sich Carlos Sainz Junior (5./Renault) und Pierre Gasly (6./Toro Rosso) überraschend durch. Max Verstappen wurde im Red Bull hingegen nur Siebter, Teamkollege Daniel Ricciardo scheiterte sogar in Q2 und wurde Zwölfter.

Brendon Hartley (8./Toro Rosso) und die beiden Haas von Kevin Magnussen (9.) und Romain Grosjean (10.) komplettierten die Top 10. Nico Hülkenberg wurde wegen Problemen mit der Benzinanlage 13.

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