Formel 1: Test: Hamilton nur Teilzeitarbeiter, Alonso im Pech

Der erste Tag der Formel-1-Testfahrten hat nur bedingt Erkenntnisse geliefert. Aufgrund der kühlen Witterung in den Nachmittagsstunden drehte Weltmeister Lewis Hamilton nur wenige Runden, nachdem am wärmeren Vormittag der Mercedes noch seinem Teamkollegen Valtteri Bottas gehört hatte.

Der erste Tag der Formel-1-Testfahrten hat nur bedingt Erkenntnisse geliefert. Aufgrund der kühlen Witterung in den Nachmittagsstunden drehte Weltmeister Lewis Hamilton nur wenige Runden, nachdem am wärmeren Vormittag der Mercedes noch seinem Teamkollegen Valtteri Bottas gehört hatte.

Pechvogel auf dem Circuit de Catalunya vor den Toren Barcelonas war einmal mehr Ex-Weltmeister Fernando Alonso, während Sebastian Vettel erst am Dienstag in den Ferrari steigt. Nico Hülkenberg überzeugte.

Bei gelegentlichem Regen und Streckentemperaturen von unter zehn Grad wurde Hamilton Opfer der Bedingungen. Lediglich 25 Runden drehte der 33-jährige Engländer und musste sich mit einer Rundenbestzeit von 1:22,237 Minuten und Rang sieben im Tagesklassement begnügen.

Bei deutlich besseren äußeren Bedingungen hatte Bottas in den ersten vier Stunden noch 58 Runden zurückgelegt. Dabei erzielte der Finne mit 1:20,349 Minuten die zweitbeste Zeit des Tages.

Schneller auf einer Runde war allein Daniel Ricciardo im Red Bull (1:20,179 Minuten). Der Australier war mit 103 Umläufen auf dem Konto auch der fleißigste Kilometersammler. Ebenfalls gut unterwegs war Kimi Räikkönen (Finnland) im Ferrari als Dritter (80 Runden/+0,327).

Hülkenberg sichert sich Rang vier - Alonso im Pech

Eine deutlich glücklichere Teilzeitkraft als Hamilton war Hülkenberg. Der Emmericher bestritt seine Jungfernfahrt im Renault RS18 bei passablen Bedingungen vor der Mittagspause. Dabei legte der 30-Jährige 73 Runden zurück und sicherte sich mit einer Zeit von 1:20,547 Minuten den vierten Rang im Tagesklassement.

Der zweimalige Weltmeister Alonso scheint dagegen der Pechvogel der Formel 1 zu bleiben. Nach nur sechs Runden war der Vormittag für den Spanier schon wieder gelaufen, nachdem sich an seinem McLaren-Renault ein Reifen gelöst hatte.

Am Nachmittag fuhr der 36-Jährige noch 43 Runden, allerdings waren diese wie bei Hamilton und dem Rest des Feldes von überschaubarer Aussagekraft.

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