Formel 1: Renault steigt 2018 aus Formel E aus

Renault kehrt nach der Saison 2017/2018 der Elektro-Rennserie Formel E den Rücken. Die Franzosen wollen sich künftig voll auf das Formel-1-Team konzentrieren, für das aktuell Nico Hülkenberg fährt. Den Startplatz übernimmt der japanische Hersteller Nissan, der mit Renault seit 1999 kooperiert.

Renault kehrt nach der Saison 2017/2018 der Elektro-Rennserie Formel E den Rücken. Die Franzosen wollen sich künftig voll auf das Formel-1-Team konzentrieren, für das aktuell Nico Hülkenberg fährt. Den Startplatz übernimmt der japanische Hersteller Nissan, der mit Renault seit 1999 kooperiert.

"Nach der vierten Saison fokussieren wir unsere Ressourcen auf unsere aggressiven Ziele für die Formel 1", sagte Renault-Manager Thierry Koskas: "Wir freuen uns auch darauf, weiter Zugewinne aus dem Motorsport durch die Allianz mit Nissan zu erhalten."

Renaults e.dams-Team gehörte 2014 zu den Gründungsmitgliedern der Formel E und holte in den ersten drei Jahren jeweils den WM-Titel.

In der vergangenen Saison gewann der Schweizer Sébastien Buemi zudem die Fahrerweltmeisterschaft, hinzu kommen zwei Vize-Titel in der Fahrerwertung durch Buemi.

In der Anfang Dezember in Hongkong beginnenden Saison gehen die Hersteller Audi, Renault, Jaguar, DS Automobiles, Mahindra und Elektroauto-Entwickler NIO an den Start. 2018 kommen Nissan und BMW hinzu, in der folgenden Saison Porsche und Mercedes.

Formel-E-Chef ist begeistert

"Es ist ein großer Tag für die Serie, einen Namen wie Nissan an Bord zu haben", sagte Formel-E-Chef Alejandro Agag.

"Es ist nicht nur toll, einen neuen Hersteller in der Formel E zu begrüßen - es ist toll, dass es sich dabei um unseren ersten japanischen Hersteller handelt. Dies zeigt, wie groß die elektrische Revolution ist."

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