Formel 1: Nach Rammstoß von Baku: Todt vergleicht Vettel mit Schumacher

Nach dem Rammstoß von Baku gegen Lewis Hamilton hat Jean Todt, Präsident der Automobil-Weltverbandes FIA, "Übeltäter" Sebastian Vettel mit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher verglichen.

Nach dem Rammstoß von Baku gegen Lewis Hamilton hat Jean Todt, Präsident der Automobil-Weltverbandes FIA, "Übeltäter" Sebastian Vettel mit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher verglichen.

"Vettels Herangehensweise erinnert mich dabei ein wenig an die von Michael. Das professionelle Arbeiten, die Fähigkeit, ein Team mitzureißen. Michael hat nicht gerne verloren - das kann man auch von Vettel behaupten", sagte der Franzose, der einst Schumacher zu Ferrari lotste und gemeinsam mit dem Kerpener fünf WM-Triumphe feierte, der Sport Bild.

Ferari-Pilot Vettel führt aktuell die WM-Wertung vor Hamilton an und hatte sich mit seiner Attacke gegen den Engländer beim Großen Preis von Aserbaidschan am vergangenen Sonntag harsche Kritik eingehandelt. Todt freut sich zumindest über das sportliche Duell. "Mit Lewis Hamilton gegen Sebastian Vettel haben wir nun zumindest einen echten Zweikampf. Die Formel 1 braucht Action und Emotionen. Dafür sorgen die beiden im Moment."

Todt, seit Oktober 2009 FIA-Chef, zog eine gemischte Saison-Zwischenbilanz für die Königsklasse. "Ich bin zur Hälfte positiv überrascht von der Saison. Nur halb positiv, weil es eine richtig gute Überraschung gewesen wäre, wenn nicht nur zwei, sondern vier Teams um die WM kämpfen könnten. Aber: Immerhin ist es großartig, dass wir nicht wissen, wer das nächste Rennen gewinnen wird."

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