Formel 1: Mexiko-Training: Vettel nur Fünfter

Mit der Aussicht auf den vorzeitigen Titelgewinn in der Formel 1 hat es Lewis Hamilton auch vor dem Großen Preis von Mexiko zunächst ruhig angehen lassen. Der Mercedes-Pilot landete im ersten freien Training nach 1:18,290 Minuten eine knappe halbe Sekunde hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas auf Platz zwei. Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel fuhr lediglich die fünftbeste Zeit.

Mit der Aussicht auf den vorzeitigen Titelgewinn in der Formel 1 hat es Lewis Hamilton auch vor dem Großen Preis von Mexiko zunächst ruhig angehen lassen. Der Mercedes-Pilot landete im ersten freien Training nach 1:18,290 Minuten eine knappe halbe Sekunde hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas auf Platz zwei. Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel fuhr lediglich die fünftbeste Zeit.

Vettel leistete sich auf dem Highspeed-Kurs in Mexiko-Stadt einige Verbremser, fuhr allerdings auch noch nicht die weichste Reifenmischung. Vor dem Heppenheimer reihte sich noch das Red-Bull-Duo Max Verstappen (1:18,395) und Daniel Ricciardo (1:18,421) ein - die zwei zogen auf der über 2200 Meter hoch gelegenen Strecke mitten in der Stadt ebenfalls noch nicht die schnellsten Reifen auf.

Hamilton geht nach seinem Sieg zuletzt in den USA mit 66 Punkten Vorsprung auf Vettel ins drittletzte Saisonrennen, dem 32-Jährigen ist sein vierter WM-Titel kaum noch zu nehmen. Selbst wenn Vettel gewinnen sollte, reicht dem Briten in Mexiko schon ein fünfter Platz zur Krönung. Wenn Vettel nicht gewinnt, muss er nur Neunter werden. Doch mit Rechenspielen beschäftigt sich Hamilton nach eigener Aussage nicht, er möchte den Titel mit Stil einfahren. "Ich will gewinnen - das ist das Ziel", sagte er: "Ich habe nicht die Absicht hier nur Fünfter zu werden und dabei zuzusehen, wie jemand anderes auf dem Podium steht."

Nico Hülkenberg (1:19,552) wurde im Renault Zehnter, Sauber-Pilot Pascal Wehrlein (1:20,971) schaffte es auf Rang 14.

Force-India Fahrer Alfonso Celis sorgte mit einem Crash für eine Unterbrechung des Trainings. Der Mexikaner, für Stammpilot Esteban Ocon im Einsatz, drehte sich in der letzten Kurve vor der Start- und Zielgeraden und krachte in die Begrenzungsmauer.

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