Formel 1: Medien: Ferrari trennt sich von Motorenchef

Der italienische Formel-1-Rennstall Ferrari um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und der bisherige Motorenchef Lorenzo Sassi gehen laut italienischen Medienberichten künftig getrennte Wege.

Der italienische Formel-1-Rennstall Ferrari um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und der bisherige Motorenchef Lorenzo Sassi gehen laut italienischen Medienberichten künftig getrennte Wege.

Der Ingenieur aus der Toskana sei fortan nicht mehr Chefplaner der Power Unit in Maranello, berichtete die Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Freitag. Der Beschluss sei von Ferrari-Boss Sergio Marchionne gefasst worden.

Der 30 Jahre alte Vettel wollte die Medienberichte am Randes des Großen Preises von Österreich in Spielberg zunächst ebenso wenig kommentieren wie sein Team. "Diese Frage sollte man Personen stellen, die höhere Positionen als ich im Team besetzen", sagte Vettel.

Sassi, seit elf Jahren bei Ferrari, war die rechte Hand des Technischen Direktors Mattia Binotto. Noch ist unklar, wie er ersetzt wird. Sassi soll wegen seiner hervorragenden Arbeit angeblich künftig bei Fiat-Chrysler eingesetzt werden und dort seine Erfahrung im Bereich Hybrid für die Serienproduktion einsetzen. Das berichtet das Fachportal Speedweek.com.

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