Formel 1: Nach Crash: Heftige Kritik an Force-India-Piloten

Zum wiederholten Male fuhren sich Sergio Perez und Esteban Ocon beim Großen Preis von Belgien in Spa gegenseitig ins Auto. Perez nahm Ocon den Platz auf der Strecke und drückte ihn in die Streckenbegrenzung. In der Folge verlor Ocon seinen Frontfllügel und Perez fuhr mit einem Reifenschaden durch Eau Rouge. Die Mercedes-Führung kritisiert die beiden Force-India-Piloten heftig. Auch Ocon meldet sich drastisch zu Wort.

Zum wiederholten Male fuhren sich Sergio Perez und Esteban Ocon beim Großen Preis von Belgien in Spa gegenseitig ins Auto. Perez nahm Ocon den Platz auf der Strecke und drückte ihn in die Streckenbegrenzung. In der Folge verlor Ocon seinen Frontfllügel und Perez fuhr mit einem Reifenschaden durch Eau Rouge. Die Mercedes-Führung kritisiert die beiden Force-India-Piloten heftig. Auch Ocon meldet sich drastisch zu Wort.

Mercedes-Boss Toto Wolff geht dabei vor allem Perez an. "Das ist unverantwortlich und dämlich, und das sage ich nicht, weil der Ocon unser Junge ist. Aber man fährt dem Teamkollegen nicht ins Auto und schon gar nicht drückt man ihn in die Boxenmauer und macht das Ganze zweimal", sagte der Österreicher gegenüber RTL.

Auch Aufsichtsratmitglied Niki Lauda lässt kein gutes Haar am Duell der Teamkollegen in Runde 30 und verweist vor allem auf die durch den Crash entstandene Gefährdung, auch für andere Piloten.

"Die Eau Rouge ist die gefährlichste Kurve überhaupt. Was die zwei da aufführen, sich so in die Karre zu fahren, dass der eine nicht mehr von der Wand wegkommt und dann mit einem Reifenschaden in die Kurve reinschleudert, ist unglaublich", kritisierte der dreimalige Weltmeister: "Die machen das ja nicht zum ersten Mal. Irgendjemand muss denen einmal sagen: So blöd darf man einfach nicht weiter fahren."

Ocon: "Perez hat mein Leben riskiert"

Weiter führt Lauda bei RTL aus: "Was die an Punkten verschenkt haben, nur weil die beiden sich nicht einig werden, wer wann wo vorne fährt, ist eigentlich die große Kritik."

Auch Ocon äußerte sich nach dem Rennen zum Unfall und sprach davon, dass sein Teamkollege ihn in Lebensgefahr gebracht habe: "Er hat mich bei 300 km/h in die Mauer gedrückt. Er hat mein Leben und sein Leben ohne Grund riskiert. Außerdem hat er dem Team eine Menge Punkte gekostet. Er sollte ein professioneller Fahrer sein - aber das hat er heute nicht gezeigt."

Perez wiederum wies die Schuld von sich und sagte, dass der Unfall "vermeidbar" gewesen sei - von Ocon.

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