Formel 1: Berger: "Mercedes und Vettel könnte passen"

Der frühere Ferrari-Pilot Gerhard Berger hält eine langfristige Vertragsverlängerung des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel bei der Scuderia keineswegs für eine ausgemachte Sache. "Ich glaube, dass Mercedes für Sebastian Vettel attraktiv ist. Das könnte passen", sagte der Boss der Tourenwagenserie DTM bei t-online.de.

Der frühere Ferrari-Pilot Gerhard Berger hält eine langfristige Vertragsverlängerung des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel bei der Scuderia keineswegs für eine ausgemachte Sache. "Ich glaube, dass Mercedes für Sebastian Vettel attraktiv ist. Das könnte passen", sagte der Boss der Tourenwagenserie DTM bei t-online.de.

Ende 2018 finde man auf dem Fahrermarkt die "interessante Konstellation" vor, dass viele große Verträge auslaufen. "Da könnte viel Schwung ins Fahrerfeld kommen. Das könnte auch die großen Namen wie Hamilton, Vettel oder Max Verstappen betreffen", glaubt der 57-jährige Österreicher.

Der Vertrag von WM-Spitzenreiter Vettel bei Ferrari läuft am Jahresende aus. Die Führung der Scuderia will mit dem 30-Jährigen verlängern, der Heppenheimer zögert aber anscheinend noch. Er erwarte "in den nächsten zwei Wochen keine Neuigkeiten", sagte Vettel im Vorfeld des Großen Preises von Belgien (Sonntag, 14 Uhr im LIVETICKER).

Italienischen Medien zufolge will sich Vettel zunächst nur ein weiteres Jahr an Ferrari binden, um für die Saison 2019 alle Optionen zu haben. Dann läuft nach jetzigem Stand auch der Vertrag seines großen WM-Rivalen Lewis Hamilton bei Mercedes aus.

Hamilton und Vettel im selben Team? Niemals

Dass beide einmal im selben Team fahren, hält der Engländer für ausgeschlossen: "Ich glaube nicht, dass Sebastian mein Teamkollege sein will", sagte er in Spa und spielte auf den Nummer-eins-Status an, den Vettel in seiner bisherigen Formel-1-Karriere innehatte - und den es bei Mercedes nicht gibt.

Berger glaubt allerdings, dass sich auch die Silberpfeile im weiteren Verlauf der Saison auf eine Nummer eins festlegen müssen. Einen weiteren Platztausch im Sinne des Fairplay wie beim Großen Preis von Ungarn, als der WM-Zweite Hamilton seinem Teamkollegen Valtteri Bottas (Finnland) den dritten Platz überließ, könne sich Mercedes im Titelkampf gegen Vettel und Ferrari "nicht mehr leisten", so Berger.

Vettel führt die WM nach elf von 20 Läufen mit 202 Punkten vor Hamilton (188) und Bottas (169) an.

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