Formel 1 bald mit zwölf Teams?

FIA-Präsident Jean Todt (l.) kann sich mehr Teams vorstellen

In der Formel 1 könnten bald anstatt 20 Fahrzeugen 24 Autos die Rennen bestreiten.

FIA-Präsident Jean Todt kündigte an, dass man schon bald ein größeres Starterfeld haben könnte. "Der Plan ist, bis zu zwölf Teams zu haben", sagt der Franzose im Rahmen der FIA-Sportkonferenz.

Damit läge man noch unter der maximalen Fahreranzahl von 26 Piloten, die im Reglement festgeschrieben ist. 

Todt bestätigte außerdem, dass es Interesse an einem Formel-1-Einstieg "von einigen Teams" gegeben hatte. Zuletzt wurden Gerüchte über ein mögliches neues Formel-1-Team aus China laut, welches von Großbritannien aus operieren soll. Laut diverser Medienberichte hätten Teammanager bereits darüber geklagt, dass es Abwerbungsversuche ihrer Mitarbeiter gegeben habe.

Viele Anfragen sollen allerdings an der der Hürde der Preisgeldverteilung scheitern. Vor allem nach dem Eigentümerwechsel zu Liberty Media ist dieser Punkt äußerst unklar. Aktuell werden die Preisgelder nachträglich vergeben. So muss beispielsweise das neue Haas-Team selbst im zweiten Jahr noch mit 19 Millionen Dollar auskommen, weil man nur Geld für die Platzierung in der Konstrukteurs-Wertung im vergangenen Jahr erhält.

2018 wird es sowieso noch keine neuen Teams geben: "Es wäre töricht zu denken, dass ein neues Team in acht oder weniger Monaten bereit sein würde", erklärte der Franzose. Für 2019 ist die Tür allerdings offen.