Formel 1: Baku: Vettel auch im Abschlusstraining mit Problemen

WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel kommt in der Vorbereitung auf den Großen Preis von Aserbaidschan weiter nicht in Schwung. Wegen eines nicht näher definierten Problems an seinem Ferrari musste der Heppenheimer sein Abschlusstraining am Samstagvormittag vorzeitig beenden. Mit der persönlichen Bestzeit von 1:44,344 Minuten erreichte der 29-Jährige nur Rang zwölf, auf die Topzeit von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas fehlten ihm 1,602 Sekunden.

WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel kommt in der Vorbereitung auf den Großen Preis von Aserbaidschan weiter nicht in Schwung. Wegen eines nicht näher definierten Problems an seinem Ferrari musste der Heppenheimer sein Abschlusstraining am Samstagvormittag vorzeitig beenden. Mit der persönlichen Bestzeit von 1:44,344 Minuten erreichte der 29-Jährige nur Rang zwölf, auf die Topzeit von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas fehlten ihm 1,602 Sekunden.

Vettels großer WM-Rivale Lewis Hamilton (England) konnte sich in Baku dagegen im Vergleich zum Vortag steigern. Der Mercedes-Star beendete die Generalprobe für das Qualifying um 15 Uhr (RTL und Sky) als Dritter mit 0,416 Sekunden Rückstand auf Bottas (1:42,742). Allerdings klagte auch Hamilton über technische Probleme.

Zweiter auf dem 6,003 km langen Kurs wurde Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen, der 95 Tausendstel hinter seinem finnischen Landsmann Bottas zurückblieb.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen, der beide Freitagstrainings dominiert hatte, musste seinen Boliden nach einem Systemausfall vorzeitig abstellen. Als Sechstplatzierter war der 19-Jährige 0,872 Sekunden langsamer als die Spitze.

Renault-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) beendete die Einheit als Elfter (+1,570), der Worndorfer Pascal Wehrlein erreichte im Sauber Rang 19 (+2,980).

Die Schlüsselstelle Kurve acht wurde vor der Einheit deutlich entschärft. Viele Fahrer hatten sich am Freitag bei der Anfahrt in den engsten Streckenteil entlang der Stadtmauer heftig verbremst, nicht zuletzt Vettel hatte an dieser Stelle große Probleme. Force-India-Pilot Sergio Perez (Mexiko) und Hülkenbergs Teamkollege Jolyon Palmer (Großbritannien) hatten mit ihren Boliden gar kapitale Unfälle.

Mehr bei SPOX: Vettel bekennt sich zu Ferrari: "Keine großen Überraschungen" | Mercedes vs. Ferrari: Hat die Trendwende begonnen? | Alle Infos zum Aserbaidschan-GP