"Eine Form von Aktivismus": Veganerin Tessa Bergmeier hat im RTL-Dschungel viel vor

Tessa Bergmeier scheint ihr Image als TV-Zicke nicht loszuwerden. Im RTL-Dschungel will sie nun für ihre Wertvorstellungen kämpfen und andere vom veganen Dasein überzeugen.  (Bild: RTL)
Tessa Bergmeier scheint ihr Image als TV-Zicke nicht loszuwerden. Im RTL-Dschungel will sie nun für ihre Wertvorstellungen kämpfen und andere vom veganen Dasein überzeugen. (Bild: RTL)

Model, Mutter, Moralapostel: Tessa Bergmeier kämpft im Dschungel nicht nur um das "Krönchen", sondern auch darum, ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter zum Veganismus zu bekehren. Was die 33-Jährige noch bewegt?

"Genau so, wie jemand anderes die Einstellung hat, keine Menschen zu essen, möchte ich keine Lebewesen essen", erklärt Tessa Bergmeier (33) im RTL-Interview. Na, ob sie sich mit dieser Einstellung im australischen Dschungel durchschlagen kann? Das Model sieht die Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (ab Freitag, 13. Januar, um 21.30 Uhr, RTL) jedenfalls als "die perfekte Bühne", um über Veganismus und ihre Wertvorstellungen zu sprechen. "Das ist auch eine Form von Aktivismus", so die 33-Jährige. Sie sei mittlerweile reif genug, bewusst keine Sterne - sie meint die Belohnung für Essensprüfungen - mit ins Camp zu bringen.

Für das Reality-TV-Sternchen sei das Dschungelcamp ein "Heimspiel": "Vielleicht stimme ich den einen oder anderen um oder rege zumindest zum Nachdenken an", lässt sich Bergmeier zitieren. Sie wolle zwar niemanden angreifen, habe jedoch eine Mission. "Ich habe das Gen, eine Person, die im Supermarkt Fisch oder Fleisch kauft, darauf anzusprechen und denjenigen auf Alternativen hinzuweisen". Das Model steht eben für seine Überzeugungen ein.

Man kennt sie aus Shows wie "Germany's Next Topmodel" (2009) und "Kampf der Realitystars" (2022): Tessa Bergmeier versucht nun ihr Glück im australischen Busch und kämpft um den Titel "Dschungelkönigin 2023".  (Bild: RTL)
Man kennt sie aus Shows wie "Germany's Next Topmodel" (2009) und "Kampf der Realitystars" (2022): Tessa Bergmeier versucht nun ihr Glück im australischen Busch und kämpft um den Titel "Dschungelkönigin 2023". (Bild: RTL)

"Zwei Wochen mal nicht nur Mama sein"

Man kennt die kesse Brünette aus "Germany's Next Topmodel" (2009). Ihre regelmäßigen Ausraster stempelten Bergmeier schließlich als TV-Zicke ab. "Es ist einfach nur ein modernes Wort für Hexe, einer Frau, die ihre Meinung sagt", kontert sie mit Augenzwinkern auf negative Kommentare. "Wer mich so nennen will, soll mich so nennen - I don't care." Auch auf ihr Äußeres scheint der Reality-TV-Star nicht besonders viel Wert zu legen: "Also, es wäre schon schön, wenn ich nicht 20 Pickel hätte, die alle gleichzeitig sprießen, aber Optik ist mir noch nie wirklich wichtig gewesen".

Dass ihr das "Krönchen" stehe, sei aber dann doch mit ein Grund, um den Dschungel-Thron zu kämpfen. Und weil sie alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Töchtern sei, brauche sie das Geld. "Der Job, Mama zu sein, wird unterschätzt, das ist kein Spaziergang - selbst wenn man zu zweit ist - denn Kinder haben Bedürfnisse", rechtfertigt sie sich, da es in den vergangenen Jahren eher ruhig um sie im TV wurde. "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sei wie Urlaub für die 33-Jährige. Sie freue sich darauf, "zwei Wochen mal nicht nur Mama zu sein".

Und nun ruft die Gefahr: "Ich liebe gefährliche Tiere, ich liebe alle Tiere, aber gefährliche sind sehr spannend", so Bergmeier scheinbar furchtlos im Interview. Sie fände es "so geil", ein Krokodil zu streicheln. So bunt wie die Flora und Fauna im Busch, scheint auch das Model zu sein: "Ich bin, wie ich bin - laut, bunt, stark und voller Überraschungen. Also, Let's Go Drama, davon lebt doch das Fernsehen." - Na, wenn das mal keine Kampfansage ist.