Ford mit besseren Geschäftszahlen als erwartet

Der kriselnde US-Autobauer Ford hat bessere Geschäftszahlen vorgelegt als erwartet. Der Nettogewinn nahm im zweiten Quartal um 3,7 Prozent auf zwei Milliarden Dollar

Der kriselnde US-Autobauer Ford hat bessere Geschäftszahlen vorgelegt als erwartet. Der Nettogewinn nahm im zweiten Quartal um 3,7 Prozent auf zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch in Europa, wo Ford seinen Hauptstandort in Köln hat, verbesserte das Unternehmen sein Ergebnis.

Das Betriebsergebnis - also der Gewinn vor Zinsen und Steuern - des Konzerns in Europa lag den Angaben zufolge im zweiten Quartal bei 88 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor war noch ein Minus von 379 Millionen Dollar verzeichnet worden. Der weltweite Gesamtumsatz lag bei 39,85 Milliarden Dollar. Das waren 0,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum - und deutlich mehr als die von den Analysten erwarteten 37 Milliarden Dollar.

Ford hatte im Mai seine Unternehmensleitung ausgetauscht. Neuer Konzernchef wurde Jim Hackett, der bis dahin für den Bereich autonomes Fahren verantwortlich war. Er löste Mark Fields ab, der den Automobilhersteller nur drei Jahre lang gesteuert hatte. Der Gewinn von Ford war im vergangenen Jahr um 38 Prozent eingebrochen, in Nordamerika und Asien sollen 1400 Stellen gestrichen werden.