„Forbes“-Liste 2017: Die überbezahltesten Hollywood-Schauspieler des Jahres

Mark Wahlberg ist nicht nur der bestbezahlte Schauspieler des Jahres, er hat – rein ökonomisch gesehen – für seine Arbeit auch deutlich zu viel bekommen. (Bild: ddp Images)

Nicht immer zahlt es sich für Produktionsfirmen aus, mit großen Namen zu arbeiten – wenn ein Film keine Zuschauer in die Kinos lockt, können selbst Brad Pitt und Co. nichts daran ändern.

Jedes Jahr errechnet das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin „Forbes“, welche Schauspieler überbezahlt sind. Dieses Jahr hat es sogar der bestbezahlte Hollywood-Star an die Spitze des Negativ-Rankings geschafft.

Für die Ermittlung der überbezahltesten Schauspieler des Jahre sind die letzten drei großen Hauptrollen der Stars vor Juni 2017 von entscheidender Bedeutung: Nach Abzug der geschätzten Produktionskosten von den Einspielergebnissen eines Films wird auch die Gage der Schauspieler gegengerechnet. Heraus kommt, wie viel – oder eher wie wenig – jeder investierte Schauspieler-Dollar am Ende in die Kassen gespült hat.

Das waren die größten finanziellen Kino-Flops der Geschichte

Auf Platz eins landet mit deutlichem Abstand Mark Wahlberg. 2017 verdiente er für seine Arbeit umgerechnet etwa 57,7 Millionen Euro. Für jeden ausgegebenen US-Dollar konnten seine Filme allerdings nur 4,40 Dollar (umgerechnet 3,73 Euro) einspielen. Zu seinen Kinoflops zählen das Drama „Boston“ sowie der Katastrophenfilm „Deepwater Horizon“. Beide lagen deutlich unter den Erwartungen der Produktionsfirmen, die ihre Hoffnung in Wahlberg als starkes Zugpferd gesetzt hatten.

Auf Platz zwei der überbezahltesten Schauspieler des Jahres: Christian Bale, der mit dem Historiendrama „The Promise – Die Erinnerung bleibt“ baden ging. Nur elf Prozent der Produktionskosten wurden wieder eingespielt, für jeden ausgegebenen Dollar verdiente man lediglich umgerechnet 6,70 Euro.

Christian Bale landet 2017 auf Platz zwei der überbezahltesten Schauspieler. (Bild: ddp Images)

Im Vergleich zu seinen Kollegen lässt sich Channing Tatum noch recht moderate Gagen auszahlen, trotzdem landet er mit umgerechnet 6,44 Euro Gewinn pro ausgegebenem Dollar auf Platz drei. Der Grund: Im letzten Jahr arbeitete er für kleinere und daher umsatzschwächere Filme wie „Logan Lucky“ und „Hail, Caesar!“

Auch Channing Tatum hat den Produktionsfirmen nicht viel Geld in die Kassen gespült. (Bild: ddp Images)

Denzel Washington und Brad Pitt finden sich 2017 mit 8,82 Euro und 9,75 Euro auf Platz vier und fünf wieder. Washington floppte mit „Fences“ international, konnte aber zumindest Kritiker in den USA überzeugen. Pitts Film „Allied“ schnitt mit mauen Einspielergebnissen bei hohen Produktionskosten nur mäßig ab.

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Im Video: Mark Wahlberg bei der Promo-Tour zu Daddy’s Home 2


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