Fondsmanager mit Horror-Prognose: Die nächsten fünf Jahre werden bitter

Andreas Deutsch
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Ist das unbefriegende Jahr 2018 ein Vorgeschmack auf das, was Anleger in nächster Zeit zu erwarten haben? Jim Paulsen sagt ja. Die Zeichen stünden klar auf Baisse. Ein deutscher Fondsmanager macht den Börsianern indes Hoffnung.

“Wir haben heute eine Situation, in der die Zuversicht der Menschen groß ist und die Arbeitslosigkeit niedrig“, so Jim Paulsen im Interview mit CNBC. „Das Chance-Risiko-Profil hat sich zuletzt offensichtlich verschlechtert. Es ist wahrscheinlich, dass die Investoren in den kommenden Jahren ihre Erwartungen runterfahren müssen.“

Paulsen ist Chef-Investmentstratege bei der Leuthold Group und blickt auf 35 Jahre Investmenterfahrung zurück. Er hat einen Indikator entwickelt, das „Main Street Meter“. Der Indikator, der die langfristige Entwicklung einschätzt, ist klar in der Abwärtsbewegung (siehe Bild).

DAX-Ziel: 32.000

Jens Wilhelm, Vorstand von Union Asset Management, ist hingegen langfristig optimistisch für Aktien. „Ich rechne zum 50. Geburtstag des DAX mit einem Stand von 32.000 Punkten“, so der Profi zum Handelsblatt. „Das halte ich auch angesichts des Niedrigzinsumfeldes für sehr ordentlich.“ Wilhelm weiter: „Die Welt wird nicht aufhören, Handel zu treiben, die Unternehmen werden weiter Gewinne erzielen, und Anleger werden weiter Aktien kaufen.“