Folgen des Klimawandels zwang kalifornische Familie zum Umziehen

Früher zog Kalifornien mit seinem ständig blauen Himmel und milden Wintern Menschen aus der ganzen Welt an. Nun schlagen die sich verschlimmernden Waldbrände sogar langjährige Anwohner in die Flucht.

Die siebenköpfige Familie hat bei einem der verheerendsten Waldbrände in Kalifornien - dem sogenannten Camp Fire - alles verloren. Im Jahr 2018 verwandelte es ihre kleine Stadt Paradise in ein Inferno.

Ellie Holden, Klimawandel-Migrantin:

"Wir hatten unser Haus, unsere gesamte Stadt und die umliegenden Städte durch das Camp Fire verloren. Wir haben nach einem Ort gesucht, an dem wir so etwas nie wieder durchmachen müssen, und so sind wir in Vermont gelandet."

Wir hatten unser Haus, unsere gesamte Stadt und die umliegenden Städte durch das Camp Fire verloren. Wir haben nach einem Ort gesucht, an dem wir so etwas nie wieder durchmachen müssen, und so sind wir in Vermont gelandet.

Die Holdens betrachten sich als Klimaflüchtlinge und damit sind sie nicht allein.

Eine staatliche Umfrage aus dem letzten Jahr ergab, dass 55 Prozent der Amerikaner mit extremen Wetterereignissen in ihrer Region zu kämpfen haben. 1 von 6 Befragten gab daher an einen Umzug in eine andere Region in Betracht zu ziehen.

Für die Holdens, die von der Landwirtschaft leben, gab es keine Alternative, der Umzug war der letzte Ausweg.

Das Phänomen ist nicht nur in den Vereinigten Staaten zu beobachten. Immer mehr Menschen sehen sich gezwungen aufgrund des Klimawandels und den daraus extremer werdenden Wetterereignissen umzuziehen.

Experten sagen voraus, dass die immer häufiger auftretenden extremen Wetterereignisse die Bewegungen der Bevölkerung auf der ganzen Welt drastisch verändern könnten. Schon jetzt sind die Folgen spürbar - anhaltende Dürreperioden, zu wenig Wasser, und brodelnde Waldbrände zwingen immer mehr Menschen umzuziehen.

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