Ich folge Warren Buffett und kaufe billige Dividendenaktien, um eine Million zu machen

Motley Fool Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha
Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha

In den letzten sieben Jahrzehnten hat Warren Buffett für sich und seine Investoren ein enormes Vermögen verdient. Er hat dies erreicht, indem er eine einfache Strategie verfolgt hat, die darauf beruht, qualitativ hochwertige Unternehmen zu attraktiven Preisen zu kaufen.

Ich glaube, dass es möglich sein könnte, Buffett-ähnliche Renditen zu erzielen, wenn man einer ähnlichen Strategie folgt und billige Dividendenaktien kauft.

Der Ansatz von Warren Buffett

Buffett mag einer der besten Investoren der Welt sein, aber sein Ansatz bei der Auswahl von Aktien ist relativ unkompliziert.

Er war schon immer daran interessiert, qualitativ hochwertige Unternehmen zu kaufen. Diese Unternehmen verfügen im Allgemeinen über starke Bilanzen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Diese Vorteile ermöglichen es ihnen, überdurchschnittliche Gewinnspannen zu erzielen und sicherzustellen, dass Konkurrenten keine Marktanteile stehlen.

Warren Buffett hat auch dazu tendiert, sich von Small-Cap-Aktien fernzuhalten. Stattdessen hat er bevorzugt Blue-Chip-Aktien mit billiger Dividende gekauft.

Ich glaube, der Grund, warum das „Orakel von Ohama“ kleineren Unternehmen eher fernblieb, liegt darin, dass sie unberechenbarer sind. Mit Small-Caps kann man viel Geld verdienen, aber man kann auch viel Geld verlieren. Warren Buffett verliert nicht gerne Geld.

Das mag der Grund sein, warum Buffett billige Dividendenaktien mag. Er möchte bei etablierten Blue Chips bleiben, also bei Unternehmen, die bereits eine gute Erfolgsbilanz haben und hohe Renditen für die Anleger erwirtschaften. Indem er diesen Ansatz verfolgt, ist es ihm gelungen, Verluste zu begrenzen und gleichzeitig die Gewinne zu steigern.

Billige Dividendenaktien

Es gibt viele unterbewertete Einkommensaktien, die im Moment zum Kauf angeboten werden. Buffett nimmt gerne Unternehmen mit einem starken Wettbewerbsvorteil ins Visier, wie Hargreaves Landsdown. Dies ist einer der größten und bekanntesten kostengünstigen Online-Börsenmakler des Landes.

In den letzten zehn Jahren hat er sich bei den Anlegern einen hervorragenden Ruf dafür erworben, dass er einen guten Service zu niedrigen Kosten bietet. Da die Anleger in Scharen auf die Plattform strömten, sind die Gewinne stetig gestiegen, was ein zweistelliges jährliches Dividendenwachstum ermöglicht hat.

Die Aktie unterstützt derzeit eine Dividendenrendite von 2,9 %, ist aber seit Jahresbeginn um etwa 35 % gesunken. Daher denke ich, dass dies eine ausgezeichnete Gelegenheit sein könnte, diese billige Dividendenaktie zu ergattern.

Eine weitere Buffett-ähnliche Gelegenheit könnte Tate & Lyle sein. Dieses internationale Ingredienzien-Geschäft hat einen guten Ruf im Lebensmittelsektor. Es bedient seine Kunden seit Jahrzehnten, was ihm einen soliden Wettbewerbsvorteil gegenüber neueren Konkurrenten verschafft. Das Unternehmen ist auch ein Dividenden-Champion. Es bietet derzeit eine Dividendenrendite von 4,5 %.

Inzwischen ist die Aktie seit Jahresbeginn um etwa 20 % gefallen, was darauf hindeutet, dass sie auf dem derzeitigen Niveau eine Sicherheitsmarge bieten könnte. In Anbetracht seines weltweiten Rufs, seiner Größenvorteile und seiner Dividendenvorgeschichte denke ich, dass Warren Buffett zweifellos daran interessiert wäre, diese billige Dividendenaktie zu kaufen.

Schließlich denke ich, dass es sich lohnen könnte, einen Blick auf BT zu werfen. Warren Buffett kauft gerne Unternehmen, die Branchen dominieren, und BT dominiert die britische Telekommunikationslandschaft. Leider hat das Unternehmen kürzlich seine Dividende für Investoren gekürzt.

Angesichts der soliden Cashflows des Konzerns ist es meiner Meinung nach jedoch nur eine Frage der Zeit, bis das Management die Ausschüttung wieder einsetzt.

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Dieser Artikel wurde von Rupert Hargreaves auf Englisch verfasst und am 25.10.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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