Ende der Serie: Alle Folgen des Kölner Sommerrätsels zum Nachlesen

Hier gibt es die Auflösungen aller Folgen.

Wie gut kennen Sie Ihre Stadt? Mit dem Fotorätsel, das Sie zweimal pro Woche in den Sommerferien lösen konnten, konnten Sie es herausfinden.

Das Prinzip unseres Fotorätsels sah folgendermaßen aus: Wir haben ein Objekt im öffentlichen Raum gezeigt, allerdings in einer Detailaufnahme, die das Erkennen durchaus kniffelig machen konnte. 

Das 13. und letzte Fotorätsel in diesen Sommerferien zeigte das Denkmal vor dem Eingang des Bahnhofs Deutz, das den „atmosphärischen Gasmotor“ von Nikolaus August Otto darstellt. Es wurde 1931 vom damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer eingeweiht und soll nicht nur Otto, den Erfinder des Viertaktmotors, ehren, sondern auch Eugen Langen. Der Unternehmer und Erfinder gründete zusammen mit Otto 1864 in Köln die „N.A. Otto & Cie“, die erste Motorenfabrik der Welt. Daraus ging die heutige Deutz AG hervor.

Mit dieser rechtsrheinischen Folge beendet die Stadtteil-Redaktion ihre Rätsel-Serie. Vielen Dank fürs Mitmachen! Die Fotografen, die auf der Jagd nach Motiven durch die Stadt zogen, und die Redakteure, die verklausulierte Hinweistexte zu dem jeweiligen Detailbild schrieben, hatten großen Spaß.  

Hier sehen Sie das letzte Bild noch einmal in seiner vollen Größe. (red)

Auf den nächsten Seiten finden Sie die Auflösung der früheren Teile. 

Auflösung von Teil 12: Das Stollwerck-Mädchen

Die Bronzeskulptur des Stollwerck-Mädchens auf dem Severinskirchplatz soll an all die fleißigen Mitarbeiterinnen erinnern, die um 1900 in der Schokoladenfabrik gearbeitet haben – das süße Imperium war im Severinsviertel beheimatet. Geschaffen wurde die Plastik samt dem dazugehörigem Brunnen von dem in Köln geborenen Bildhauer Sepp Hürten.

Auflösung von Teil 11: Logo der Kölner Messe

Die drei grünen Eier aus dem vorigen Rätsel sind Teil des Logos der Kölner Messe. Schon im Mittelalter war Köln eine wichtige Messestadt. Im Jahre 967 wurde die erste „Ostermesse“ erwähnt. Heute hat Köln das sechstgrößte Messegelände der Welt. Mehr als 70 große Messen, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen betreut die „Koelnmesse“ mit rund 800 Mitarbeitern im Jahr 2016 in Köln und im Ausland. Rund 50000 ausstellende Unternehmen aus 127 Ländern und rund drei Millionen Besucher wurden dabei gezählt.  

Auflösung von Teil 10: Der Heliosturm in Ehrenfeld

Der 44 Meter hohe Heliosturm wurde 1894/95 vom Ehrenfelder Helioswerk erbaut, zu Werbe- und Versuchszwecken. Das Werk stellte elektrotechnische Geräte her, darunter Leuchtfeuer für Nordseeinseln wie Wangerooge und Borkum. Der Turm wurde auf einem 20 Meter hohen Sockel im historistischen Stil errichtet. Er steht seit 1986 unter Denkmalschutz. 

Auflösung von Teil 9: Südstadion in Zollstock

Auffällige Piktogramme  am Südstadion in Zollstock – sportliche Heimat der   Fortuna Köln –   sollen symbolisieren, dass sich dort ein  Eingang und auch eine Kasse befindet. Die Frau in Rot hält deshalb Tickets in der Hand.

Auflösung von Teil 8: Die Südbrücke

Die  vom Berliner Bildhauer Gotthold Riegelmann (1864–1935) geschaffene „Vater Rhein“-Skulptur gehört zum linksrheinischen Kopf der Südbrücke an der Rheinuferstrasse.  Das Bauwerk wurde 1910 fertiggestellt und seitdem überwiegend von Güterzügen genutzt. Sieben Rheinbrücken befinden sich   komplett auf Kölner Stadtgebiet, die Leverkusener Brücke zum Teil.

Auflösung von Teil 7: Das Axa-Hochhaus in Riehl

Das Axa-Hochhaus steht in Riehl. Das Wohngebäude wurde 1973 eröffnet und galt mit 147 Metern (mit Antenne 155) als das größte in Deutschland. Nachdem die Colonia-Versicherung, die ihm den Namen gegeben hatte, vom Axa-Konzern aufgekauft wurde, wurde die Leuchtreklame ausgetauscht. 

Auflösung von Teil 6: Das Reiterdenkmal

Das Reiterdenkmal auf dem Heumarkt zeigt den Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. Es wurde von 1864 bis 1878 nach Entwürfen von Gustav Hermann Blaeser geschaffen und im Beisein von Kaiser Wilhelm I. im Jahr 1878 feierlich enthüllt. 

Auflösung von Teil 5: Kirche „Christi Auferstehung“

Die Kirche Christi Auferstehung an der Lindenthaler Brucknerstraße wurde vom Kölner Architekten Gottfried Böhm entworfen und  1971 geweiht. Böhm schuf das  Gotteshaus als  vielfach verschachtelte Skulptur. Ungewöhnlich ist auch die  Verbindung von Beton und Ziegelstein. 

Auflösung von Teil 4: Die Niehler Hafenbrücke

Die  98 Meter lange  Niehler Hafenbrücke verbindet den Damm mit der Straße Am Molenkopf und überspannt die Einfahrt zum großen Wasserbecken. Sie ist Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Auflösung von Teil 3: Der „Köln-Triangle“-Turm

Bei dem verglasten Gebäude handelt es sich um den 103 Meter hohen „Köln-Triangle“-Büroturm, nahe des Deutzer Bahnhofs. Er wurde vom Büro „Gatermann + Schossig“ entworfen. Oben gibt es eine Aussichtsplattform, die über einen Aufzug zu erreichen ist. (red)

Auflösung von Teil 2: Die steinerne Nymphe aus Lindenthal

Bei der steinernen Figur handelt es sich um ein Kunstwerk des Bildhauers Georg Grasegger: Die Najade steht am Rautenstrauchkanal in Lindenthal. Najaden sind Nymphen in der griechischen Mythologie, die über Quellen, Bäche, Flüsse, Sümpfe, Teiche und Seen wachen.

Auflösung von Teil 1: Die bärenstarke Nummer fünf

In Teil 1 unseres Sommerrätsels ging es um ein ein betagtes – und geradezu bärenstarkes – Objekt, das eng mit der jahrtausendealten Geschichte Kölns als Handelsstadt zusammenhängt. Vom Schiff aus kann man es gut sehen, vom Auto aus gar nicht. 

Die Auflösung: Der historische Kran Nummer fünf im Rheinauhafen dürfte vor allem Spaziergängern gut bekannt sein. Er stammt aus dem Jahr 1906 und konnte fünf Tonnen tragen. Es ist die älteste bekannte bewegliche Krananlage im Rheinauhafen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta