Flughafen Tegel: Auch die Tegel-Gegner machen jetzt mobil

Streitobjekt bei der Volksabstimmung: der Flughafen Tegel

Da die Befürworter eines weiteren Flugbetriebes in Tegel schon seit Monaten Stimmung machen für ihr Anliegen, mobilisieren nun auch die Anhänger einer Schließung des Stadtflughafens. Unter dem Motto "Tegel schließen. Zukunft öffnen" hat sich ein Bürgerbündnis konstituiert, das bis zur Volksabstimmung über Tegel am 24. September eine Mehrheit der Berliner überzeugen möchte.

Wesentlich beteiligt sind Abgeordnete der Koalitionsfraktionen SPD, Linke und Grüne. Aber es wurde ausdrücklich darauf verzichtet, die Parteien selbst zu offiziellen Unterstützern zu machen. "Es geht um Informationen für die Bürger, losgelöst von den Aktivitäten des Senats", sagte Jörg Stroedter (SPD). Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Reinickendorfer Kreischef hätte sich auch vom Senat eher klare Aussagen gewünscht. "Der Senat hat die Dynamik des Volksbegehrens unterschätzt", sagte Stroedter: "Jetzt ist es höchste Zeit, sich zu bewegen."

"Es soll ein überparteiliches Bündnis sein", sagte Harald Moritz (Grüne). Es gehe nicht um eine "Bewertung des Senats", sondern um eine Zukunftsfrage für die Stadt. So finden sich unter den Erstunterzeichnern die seit Jahren aktiven Bürgerinitiativen gegen Stadtflughäfen und den Flughafen Tegel. Aber auch der Umweltverband BUND, die Bezirksgruppe Reinickendorf des Mietervereins, die Präsidentin der als Nutzerin des Terminalgebäudes vorgesehenen Beuth Hochschule und einige rot-rot-grüne Politiker. Als erste Prom...

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