Flughafen Tegel: Die Reaktionen auf den erfolgreichen TXL-Volksentscheid

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Müller zieht aus Volksentscheid keine persönlichen Konsequenzen

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zieht aus dem Ergebnis des Volksentscheids für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel keine persönlichen Konsequenzen. "Es war insgesamt ein politisches Projekt dieser Regierung", sagte Müller am Montagmorgen im Inforadio des RBB. "Hier hat nicht Michael Müller ganz alleine vorneweg mit der Fahne für die Schließung von Tegel gekämpft, sondern es war die Koalition."

Es sei für ihn persönlich aber keine schöne Situation, weil er sich Tegel als Zukunftsstandort weiter wünsche, erklärte er. Bei dem Volksentscheid sei es um eine Sachfrage gegangen, bei der die Verärgerung über den BER eine große Rolle gespielt habe.

Diese Kieze haben für die Tegel-Offenhaltung gestimmt

FDP: Müller muss Ergebnis des Tegel-Volksentscheids umsetzen

FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja hat den Berliner Senat aufgefordert, das Votum des Volksentscheids für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel nun umzusetzen. "Für den Regierenden Bürgermeister Michael Müller besteht jetzt ein unmissverständlicher Auftrag, die rechtlich mögliche Offenhaltung von Tegel mit Respekt und Nachdruck umzusetzen", erklärte Czaja am Montag. "Dieses Votum der Bürger kann nicht wie ein inspirationsloser Koalitionsvertrag korrigiert werden." Berlin habe "klar mit Herz und Verstand" entschieden. "Der Flughafen TXL soll auch künftig unverzichtbar Bestandteil einer funktionierende Metropolregion sein", so Czaja, der auch Gen...

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